Trauerfeier für Reinhard Mohn live bei n-tv

Die Trauerfeier für Reinhard Mohn wird zum Staatsereignis und live im TV übertragen. Zur Gedenkfeier, über die n-tv am 16. Oktober fast zwei Stunden aus der Stadthalle von Gütersloh berichtet, sind 1.000 Gäste aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft, Medien und Politik geladen, darunter Wirtschaftsminister zu Guttenberg und NRW-Ministerpräsident Rüttgers. Außerdem strahlt der Kanal Sondersendungen aus. RTL zeigt am 18. Oktober die Dokumentation "Reinhard Mohn – Es müssen mehr Köpfe ans Denken kommen".

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Die Live-Übertragung der Beisetzungsfeierlichkeiten startet um 10.30 Uhr. Die Trauerreden werden Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers halten. Weitere Redner sind Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski, Aufsichtsratschef Gunter Thielen und Brigitte und Christoph Mohn, die Kindern des Vestorbenen. Bundespräsident Horst Köhler und Kanzlerin Angela Merkel haben ihre Teilnahme an der Gedenkfeier mit Verweis auf terminliche Gründe abgesagt.

Die Sondersendungen „News Spezial – Abschied von Reinhard Mohn“ mit Bildern und Stimmen von der Trauerfeier sowie einem Porträt über den Verstorbenen zeigt n-tv am Freitag um 13.30 und 18.30 Uhr.

Außerdem strahlt RTL am 18. Oktober den Film „Reinhard Mohn – Es müssen mehr Köpfe ans Denken kommen“ aus. Die einstündige Biografie über den Bertelsmann-Patriarchen, die zwei Jahre unter Verschluss gehalten wurde, war eigentlich nicht für großes Publikum gedacht. Der Film wurde als Geschenk des Vorstands zu Mohns 85. Geburtstag produziert und bislang ein einziges Mal in Berlin vor Managern des Medienunternehmens gezeigt. Produziert wurde die TV-Biografie von der Ufa-Tochter Teamworx (auch Bertelsmann), die Regie führte Roland Suso Richter („Dresden“, „Der Tunnel“). Nach dem Tod von Reinhard Mohn sollte der Film ursprünglich beim Konzern-eigenen Sender RTL ausgestrahlt werden. Wiederholungen strahlt n-tv am 19. und am 23. Oktober aus.

Reinhard Mohn war am 3. Oktober im Alter von 88 Jahren gestorben. Er hatte das Medienhaus von 1947 bis 1981 geleitet und war bis zuletzt als Mitglied der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft (BVG) und als Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates aktiv. Er gilt als einer der bedeutendsten Medien-Manager der deutschen Nachkriegsgeschichte.

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