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Starkes Quartal: Intel beendet die Krise

Auftakt nach Maß: Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat nach Handelsschluss an der Wall Street weitaus besser als erwartete Quartalszahlen vorgelegt. Obwohl Umsatz und Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zurückgingen, überraschte der Dow Jones-Konzern doch positiv und konnte seinen Gewinn deutlich gegenüber dem letzten Quartal steigern. Vor allem der Ausblick auf das laufende Jahresendquartal erfreute Börsianer – die Aktie schoss im nachbörslichen Handel deutlich nach oben.

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Auftakt nach Maß: Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat nach Handelsschluss an der Wall Street weitaus besser als erwartete Quartalszahlen vorgelegt. Obwohl Umsatz und Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zurückgingen, überraschte der Dow Jones-Konzern doch positiv und konnte seinen Gewinn gegenüber dem letzten Quartal deutlich steigern. Vor allem der Ausblick auf das laufende Jahresendquartal erfreute Börsianer – die Aktie schoss im nachbörslichen Handel deutlich nach oben.
Die Tech-Rally will kein Ende nehmen. Seit sieben Monaten schießen die Kurse von Technologieaktien in die Höhe, als wäre es noch einmal 1999 – nun folgt die fundamentale Untermauerung des Kursfeuerwerks. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass sich die konjunkturelle Lage tatsächlich verbessert, dann lieferte ihn Dow Jones-Mitglied Intel nach Handelsschluss.
Der extrem konjunktursensible Chiphersteller gilt schließlich als Seismograph der gesamten Branche: Geht es Intel schlecht, leidet die ganze Sektor – und vice versa. Dieses Positiv-Szenario elektrisiert nun Technologie-Anleger rund um den Erdball: Nachbörslich legte die Intel-Aktie um mehr als fünf Prozent zu und zog damit auch die branchennahen Papiere von Apple, Microsoft, RIM oder Google mit nach oben.

„Der Computermarkt erholt sich sehr erfreulich“

Der Auslöser dafür hätte erfreulicher kaum sein können: Die vorgelegten Quartalszahlen für das abgelaufene dritte Quartal waren nämlich deutlich besser als erwartet ausgefallen. Statt der prognostizierten 28 Cent je Aktie verdiente das Dow Jones-Mitglied zwischen Juli und September tatsächlich 33 Cent je Anteilsschein oder stolze 1,9 Milliarden Dollar. Das waren zwar knapp 100 Millionen Dollar weniger als noch im Vorjahreszeitraum, aber gleichzeitig 1,1 Milliarde Dollar mehr als noch im vergangenen Dreimonatszeitraum April bis Juni!
Die Umsätze entwickelten sich ebenfalls weitaus besser als erwartet: Statt der erwarteten 9,04 Milliarden erlöste der kalifornische Techpionier tatsächlich 9,4 Milliarden Dollar – das waren 1,4 Milliarden Dollar mehr als noch im zweiten Quartal und nur rund 800 Millionen schwächer als im Vergleichszeitraum 2008.

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Und auch der Ausblick verzückte Intel-Aktionäre: Statt der erwarteten Umsätze von 9,5 Milliarden Dollar stellte Intel im laufenden Quartal Erlöse zwischen 9,7 und 10,5 Milliarden Dollar in Aussicht. „Der Computermarkt erholt sich sehr erfreulich“, kommentierte Intel Finanzchef Stacy Smith trocken die überraschend positive Entwicklung.

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