Anzeige

Gigantischer Erfolg für den Wahl-O-Maten

Was für ein Erfolg: 2,90 Mio. Deutsche haben im September den Wahl-O-Maten zur Bundestagswahl genutzt. So viele Unique Visitors hatte die Website wahl-o-mat.de der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) laut neuester Zahlen des Google-Research-Tools Ad Planner. Damit gehörte das Angebot im September zu den 70 meistbesuchten Websites Deutschlands. Bei den Parteien-Websites lag auch im Wahlmonat September die Piratenpartei vorn, dahinter hat die CDU die SPD überholt.

Anzeige

Einen großen Anteil am Wahl-O-Mat-Erfolg dürften die traffic-starken Medienpartner wie Spiegel Online, StudiVZ und Bild.de haben, die auf den Wahl-O-Maten hingewiesen haben. wahl-o-mat.de war damit auch mit Abstand die populärste rein politische Website des Monats und hatte beispielsweise so viele Unique Visitors wie sueddeutsche.de. Lustig ist auch der Vergleich zum Vormonat, in dem wahl-o-mat.de logischerweise noch nicht so stark genutzt wurde: Der Aufstieg von 50.000 auf 2,8 Mio. Unique Visitors entspricht einem Plus von 4988%.

Zum vorerst letzten Mal blicken wir auch auf die offiziellen Parteien-Websites, die Speerspitzen im Online-Wahlkampf. Ein weiteres Mal haben sich die Nutzerzahlen der Angebote deutlich erhöht – im Vergleich zum Juli begrüßten fast alle Parteien im September etwa fünfmal so viele Nutzer auf ihren Sites. Zudem haben auch fast alle kleinen Parteien so viele Besucher gehabt, dass der Ad Planner Zahlen ausspuckt. Im Juli und August verzeichnete er für rund die Hälfte der Parteien noch so wenige Nutzer, dass eine Hochrechnung auf ganz Deutschland nicht möglich war.

Angeführt wurde das Parteien-Ranking auch im September von der Piratenpartei, die sich im Vergleich zum August von 240.000 auf 630.000 Unique Visitors steigerte. Dahinter überholte cdu.de spd.de: Mit 300.000 und 290.000 Nutzern liegen beide aber noch deutlicher hinter der Piratenpartei als in den Vormonaten. Sehr deutlich gewachsen sind die Grünen (von 85.000 auf 240.000) und die Linken (von 84.000 auf 240.000), im Gegensatz zum Wahlergebnis lassen sie auch die FDP weit hinter sich, die sich auf Platz 7 auch weiterhin der NPD geschlagen geben muss. Eine Internet-Partei scheint die FDP also nicht wirklich zu sein.

Ergänzt wird die Parteien-Top-Ten von der CSU, den Violetten, sowie gleichauf auf Platz 10 von der MLPD und den Republikanern. Und hier der Blick auf das komplette Parteien-Ranking. Einzige zur Bundestagswahl zugelassene Partei, deren Nutzerzahlen zu klein für eine Hochrechnung waren, ist „Ab jetzt…Bündnis für Deutschland, für Demokratie durch Volksabstimmung“, sie fehlt daher in der Liste:

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige