Apple entwickelt eigenen Landkartendienst

Apple macht sich unabhängiger von Google. Amerikanische Blogs spekulieren, dass die Übernahme von Placebase.com (deren Webseite existiert nicht mehr) im Juli genau darauf hindeutet. Der Gründer und CEO von Placebase, Jaron Waldman, gibt in seinem LinkedIn-Profil als Arbeitgeber das GEO Team von Apple an. Der Schritt von Apple ist nur logisch, denn die Auseinandersetzung zwischen  […]

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Apple macht sich unabhängiger von Google. Amerikanische Blogs spekulieren, dass die Übernahme von Placebase.com (deren Webseite existiert nicht mehr) im Juli genau darauf hindeutet. Der Gründer und CEO von Placebase, Jaron Waldman, gibt in seinem LinkedIn-Profil als Arbeitgeber das GEO Team von Apple an.
Der Schritt von Apple ist nur logisch, denn die Auseinandersetzung zwischen  beiden Unternehmen, deren Zentralen nur 14 Kilometer entfernt von einander liegen, wird immer intensiver. Höhepunkt war der kürzlich öffentlich ausgetragene Streit um die Apple-Ablehnung der Google Voice App. In diesen Konflikt schaltete sich sogar die amerikanische Telekommunikationsbehörde (FCC) ein und verlangte Stellungnahmen beider Unternehmen. Google behauptete, Apple hätte die Telefon-Applikation abgelehnt, Apple erwiderte, man prüfe noch.
Kurz zuvor war Eric Schmidt, CEO von Google, aus dem Apple-Verwaltungsrat ausgeschieden. Begründung: es kam immer öfter zu Interessenkonflikten. Google ist mit Maps sowie der Google Mobile App mit sämtlichen Diensten von Mail über Fotos bis Google Earth extrem präsent auf dem iPhone. Das dürfte Steve Jobs längst nicht mehr gefallen. Gleichzeitig entwickelt sich Google mit seinem Open-Source Betriebssystem Android immer stärker zu einem Wettbewerber.

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