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Massenentlassung bei Motorpress-Ibérica

Kahlschlag bei der spanischen Tochter der Stuttgarter Motor Presse: 76 der insgesamt 246 Mitarbeiter müssen die Motorpresse-Ibérica jetzt verlassen, davon 23 auf eigenen Wunsch. Zudem werden die Zeitschriftentitel "Tennis a fondo", "Connect", "Avíon Revue" und "Autoverde 4X4" aufgrund der Wirtschaftskrise eingestampft. Damit umfasst das Zeitschriften-Portfolio des Spaniers nur noch 16 monatliche bzw. zwei-monatliche sowie drei wöchentlich erscheinende Magazine aus dem Special-Interest-Bereich.

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In einer Pressemitteilung heißt es, dass durch diese Konsequenzen „Strukturen und Arbeitsprozesse“ optimiert würden, um die „Produktivität der einzelnen Teams und die journalistische Qualität der Magazine“ zu erhöhen. Man wolle wieder seine „führende Stellung im spanischen Special Interest-Zeitschriftenmarkt unterstreichen“. Betroffen von den Entlassungen sind Mitarbeiter aus den Bereichen Automobil, Motorrad und Sport, Grafik, Test Center, Fotografie, Dokumentation und Unternehmenskommunikation. Betriebsrat und Management einigten sich nach Verhandlungen auf einen Sozialplan, dem 81 Prozent der Belegschaft zustimmten.
Motorpress- Ibérica gehört seit 1979 zum Motor Presse-Verbund und gilt als größter Spezialzeitschriftenverlag in Spanien. Gruner+Jahr ist mit bis zu 50 Prozent an dem Unternehmen beteiligt, das sich als Marktführer in den Kernfeldern Auto und Motorrad behaupten kann.

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