Aust kritisiert Einflussnahme durch Politik

Der ehemalige "Spiegel"-Chef Stefan Aust hat auf den Österreichischen Medientagen die zunehmende Einflussnahme der Politik auf die Medien kritisiert. Laut oe24.at sagte der 63-Jährige in Wien: "Wer sich im Machtfeld zwischen Politikern und Medien bewegt, den wundert es nicht, mit welch plumpen Methoden Politiker versuchen, Journalisten für ihre Zwecke zu instrumentalisieren."

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Von diesen Instrumentalierungsversuchen sei vor allem der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seiner politischen Farbenlehre betroffen. Den Versuch der Konservativen, ZDF-Chef Brender aus seinem Amt zu drängen, bezeichnete Aust als „Rückfall in den Kalten Krieg“.

Zur Krise des Print-Journalismus erklärte Aust: „Keine Frage, es ist das Internet, dem die Zukunft gehört. Das bedeutet aber nicht, dass damit Printprojekte überflüssig werden.“

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