Warum zieht Merkel das Internet der BPK vor?

Die "SZ" sinniert anlässlich des 60. Geburtstags der Bundespressekonferenz (BPK) über die schwindende Bedeutung der dreimal wöchentlich stattfindenden Konferenzen: "Wo Sprecher schweigen" heißt die Schlagzeile, die den Grund für meist viele leere Sitzreihen in dem Berliner Saal gleich mitliefert.

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1949 gründeten politische Korrespondenten in Bonn einen Verein, der formal als Gastgeber für Politiker und – immer öfter – ihre Sprecher auftritt. Den Fragestunden fast immer fernzubleiben, hat sich schon Gerhard Schröder herausgenommen, seine Nachfolgerin beließ es dabei. Am Donnerstag werden allerdings Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Festakt erscheinen.
„SZ“-Autor Nico Fried hat dafür eine Frage vorbereitet: Warum Angela „zwar fast jede Woche Zeit hat, ein Video mit ihren Botschaften ins Internet zu stellen, aber nur ein- bis zweimal pro Jahr in die BPK kommt“.

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