Schmidt: „Eine Milliarde zuviel für YouTube“

Google hat im Jahr 2006 eine Milliarde Dollar "zuviel" für YouTube bezahlt. Das schließt CNet.com aus Gerichtsprotokollen. CEO Eric Schmidt sagte während eines von Viacom angestrengten Copyright-Verfahrens im Frühjahr 2008 aus, man habe den Wert des damals erst 18 Monate alten Start-ups auf 600 bis 700 Millionen geschätzt. Tatsächlich gezahlt wurden 1,65 Milliarden Dollar in Aktien, um vermutete Angebote von Microsoft, Yahoo, Viacom oder News Corp. auszustechen.

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Schmidt erklärte dem Gericht, er habe den Milliarden-Aufschlag („premium“) für sinnvoll gehalten, um „schnell handeln“ zu können: Er habe mit hohen Konkurrenz-Offerten rechnen müssen, „because of who Google was“. Wer welche Summe für das Video-Portal geboten hat, ist Gegenstand vieler Spekulationen; Googles Angebot heizte jedenfalls 2006 die Preise für Internet-Unternehmen kräftig an.

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