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Landesbank lässt Journalisten vor der Tür

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat zu einem Pressegespräch möglicherweise gezielt Vertreter von ARD und ZDF sowie der Agenturen ddp und AP ausgeschlossen. Am vergangenen Donnerstag ging es in Stuttgart um das Restrukturierungsprogramm, mit dem 700 Millionen Euro eingespart werden sollen. Der DJV kritisierte das Verhalten der Bank scharf.

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Nach Recherchen der „taz“ ging es um ein Gespräch mit LBBW-Chef Hans-Jörg Vetter, zu dem nur handverlesene Journalisten zugelassen wurden. Zu den „Ausgesperrten“ zählten Redakteure von ZDF, Südwestrundfunk (SWR) sowie der Nachrichtenagenturen ddp und AP. Laut „taz“ erfuhr die beim SWR zuständige Redakteurin Uschi Strautmann, dies sei „eine freie Entscheidung von Herrn Vetter“. Vertreten waren dpa und AP sowie die Suttgarter Tageszeitungen.
 Für diese „Vorzensur“ gebe es keine Begründung, erklärte Karl Geibel, der Landesvorsitzende Baden-Württembergisch des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV). Das Vorgehen der Bank verstoße „gegen alle demokratischen garantierten Regeln für die Pressefreiheit“.

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