Eraffe: Bayern-Network erobert Österreich

Unbekannter Gigant: In Deutschland ist das Netzwerk Eraffe noch immer ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Dabei lässt sich festhalten: "In jeder Region, in der wir in den Markt einstiegen, gehören wir bei den Party- und Freizeitportalen mittlerweile zu den Marktführern", sagt Gründer Maximilian Kuss gegenüber MEEDIA. In Deutschland ist das Network vor allem im Süden aktiv. Jetzt folgt der Schritt nach Österreich. Die Bündelung von vier Seiten macht Eraffe gleich zum Marktführer im Austro-Web.

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Die Adresse Eraffe.at fasst nun die Angebot sexyparty.at, partypeople.at, vienna.at/party sowie life-shoots.com zusammen. Bislang gehörten die vier Seiten zu Medienhaus.com einer Tochter des Voralberger Medienhauses. Mit der Weitergabe des Portfolios bleiben die Seiten trotzdem in der Familie. Denn das Voralberger Medienhauses gehört bereits zu den wichtigsten Kooperationspartnern von Eraffe. In Österreich erreicht das Netzwerk jetzt über 100.000 Mitglieder. Darüber hinaus bündelt die Seite über fünf  Millionen Szene- und Partyfotos und über 3.000 interessante Treffpunkte.

In Deutschland kommt die Community auf 200.000 Mitglieder und über 60 Million Seitenaufrufen. „Seit unserer Gründung 2005 konnten wir uns zur größten Internetplattform der Region Südost-Bayern entwickelt“, sagt Kuss.

Eraffe wächst, in dem jede Stadt einzeln erobert wird. Das hängt damit zusammen, dass die Bayern immer Eng mit den jeweiligen regionalen Verlagshaus zusammenarbeiten. Wird eine Kooperation beschlossen, „schulen wir erst unsere neuen Partner und bauen dann eine Gruppe von professionellen Partyfotografen auf, die täglich die wichtigsten Veranstaltungen besuchen.“ Die Partyfotos dienen dabei als Türöffner, um neue Mitglieder zu gewinnen. Denn neben den Foto-Galerien bietet das Netzwerk aller weiteren typischen Angebote einer Web-Community.

Bei Eraffe gilt also eine leicht abgewandelte Form der alten Lokalreporter-Regel: Jedes neue Mitglied wird einmal Fotografiert.

Der Kniff mit den Party-Galerien hat zur Folge, dass Eraffe eine sehr junge Mitgliederstruktur hat.  „Wir erreichen in den Regionen genau die heranwachsenden Zielgruppen, an die die Regionalverlage mit ihren Tageszeitungen nur noch sehr schwer rankommen“, sagt Kuss.

Bisher arbeit das Network mit der Ippen Gruppe („Münchner Merkur“/“TZ“) dem OVB Medienhaus (Rosenheim) sowie die Mediengruppe Oberfranken („Fränkischer Tag“) und dem Vorarlberger Medienhaus zusammen. Die Kooperation mit dem Verlag aus Schwarzach sorgt nun auch dafür, dass Eraffe auf einem Schlag in Österreich in die Riege der Top-Portale aufsteigt.

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