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Darianis Ausrutscher bei Harald Schmidt

Harald Schmidt hatte in seiner jüngsten Show einen echten Internet-Promi zu Gast: StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani. Der trat in gewohnt selbstbewusster Pose auf, inklusive grünem Solidaritätsband im Jacket. Die Farbe Grün symbolisiert die Unterstützung der Opposition in Darianis Geburtsland Iran. Geredet wurde natürlich auch über StudiVZ. Dabei schrammte Dariani haarscharf an einem Freud'schen Versprecher vorbei, als er fast Facebook und StudiVZ durcheinander warf.

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Dariani redete in Schnellsprech-Stakkato gerade über sein Studium und die Gründungsphase von StudiVZ als er wörtlich sagte: „Als wir bei Investoren gepitcht haben mit Faceb….äh mit StudiVZ.“ Da hat er aber gerade nochmal die Kurve gekriegt. Immerhin hatte das weltweit führende Soziale Netzwerk Facebook StudiVZ verklagt, weil Dariani und die anderen Gründer die Idee und teilweise sogar den Code von Facebook beim Start von StudiVZ kopiert haben sollen. Mittlerweile hat sich StudiVZ aus der Klage freigekauft.

Schmidt stellte Dariani auch die Gretchenfrage, ob man denn mit StudiVZ Geld verdienen könne. „Natürlich“ antwortete der, „indem man es verkauft.“ Das dürfte den neuen Eigentümern bei Holzbrinck in den Ohren klingeln. Die haben viele Millionen für StudiVZ an Dariani überwiesen und quälen sich seither mit einem Geschäftsmodell für das Soziale Netzwerk herum.

Im weiteren Gespräch über Politik und den Iran hatte Dariani dann noch Gelegenheit, sein überbordendes Ego auszustellen. „Ich könnte mir sehr gut vorstellen, Bundeskanzler zu werden“, tönte er. Das Regime im Iran bezeichnete er als „diese unlustige Diktatur“ und empfahl, den Iran für Urlaubsreisen anzusteuern. Die Schweden zum Beispiel seien ganz versessen aufs Skifahren im Iran. Schmidts Schlusswort: „Ich wünsche mir mal eine Sondersendung nur mit ihnen und Peter Scholl-Latour. Zweieinhalb Stunden lang. Wäre bestimmt lustig.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

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