Bringt Multitasking Frauen nach vorn?

Der österreichische "Standard" stellt anlässlich eines Journalistinnenkongresses interessante Berechnungen an: In der Verlagsgruppe "News", die sich als Verlag mit den meisten Führungskräften im Land sehe, sollen Frauen 58 Prozent der leitenden Positionen besetzen. Eine Zählung ergab, dass es 87 solcher Stellen (bis Ressortleiterebene) gibt. 50 Stellen davon werden von Frauen besetzt.

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In der „News“-Gruppe, die mehrheitlich Gruner+Jahr gehört, besetzen Frauen demnach in den Verlagsabteilungen sogar 65 Prozent der Spitzenjobs, in den Redaktionen 51 Prozent. Der „Standard“-Artikel bietet – einer beliebten feministischen These folgend – Multitasking-Fähigkeiten als Erklärung an. Ein Motiv für den Artikel könnte sich im Schlusssatz offenbaren: „‚Standard‘-Chefredakteurin ist Alexandra Föderl-Schmid.“

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