Gannett warnt vor weiter sinkenden Erlösen

Der größte Zeitungsverlag der USA (u.a. "USA Today") leidet weiter. Trotz umfangreicher Sparmaßnahmen in der ersten Jahreshälfte rechnet das börsennotierte Unternehmen im dritten Quartal nur mit Nettogewinnen zwischen 93 und 100 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 1,31 Milliarden Dollar. Im Vergleichsquartal 2008 waren es noch 158 Mio. Dollar Gewinn. Die Erwartungen der Börse wurden gleichwohl übertroffen, die Aktie stieg zeitweise um 17 Prozent.

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Zugleich gab Gannett an, beim Schuldenabbau voranzukommen; der Stand sei von 3,51 Milliarden auf 3,31 Milliarden Dollar gedrückt worden. Der Verlagskonzern hat nach Berechnungen von Branchenverbänden mehr als 6500 Stellen gestrichen.
Zur Entwicklung der Anzeigenerlöse machte Gannett keine Angaben, die vorsichtige Hoffnung der Branche auf eine Trendwende erhält hier keinen weiteren Auftrieb.

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