AP und ddp verhandeln und dementieren

Gegenüber der FAZ (Freitagsausgabe) haben die beiden Nachrichtenagenturen dementiert, dass eine Übernahme kurz bevorsteht. Peter M. Gehrig, Chefredakteur von AP Deutschland, wird zur möglichen Übernahme durch die ddp zitiert: "In absehbarer Zeit wird nichts verkauft". Gehrig bestätigt jedoch Verhandlungen auf Eigner-Ebene.

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Auch aus Berlin, wo die privaten Eigentümer der ddp sitzen, würden Kaufabsichten dementiert. Im gleichen Artikel geben einige Agenturen Prognosen für ihr Jahresergebnis. Die dpa rechnet mit einem „Nettoverlust in mittlerer einstelliger Millionenhöhe“, bedingt unter anderem durch den teuren Umzug von Hamburg nach Berlin. Clemens Wortmann, von Geschäftsführer AFP Deutschland, erwartet ein „leichtes Plus“. 
In der SZ wird indessen berichtet, Nigel Baker, kommissarischer Geschäftsführer der deutschen Sparte der AP, habe am Donnerstag in der Frankfurter Zentrale entsprechende Verkaufsabsichten bekannt gegeben. In der SZ äußert sich ddp-Miteigentümer Martin Vorderwülbecke so zu einer Zusammenarbeit mit AP: „Klar würde sich das gut ergänzen.“

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