Anzeige

„Spiegel“ bleibt die Nummer eins der Elite

Gut verdienende und gebildete Menschen lesen weiterhin am liebsten den "Spiegel". Zu diesem Ergebnis kommt die neue Ausgabe der Studie "AWA First Class", die einmal pro Jahr u.a. untersucht, welche Zeitungen und Zeitschriften die Menschen mit dem so genannten "gesellschaftlich-wirtschaftlichen Status 1" lesen. "Der Spiegel" führt in dieser Bevölkerungsgruppe mit 1,31 Mio. Lesern vor dem "stern" (1,24 Mio.), sowie "Focus" und "Geo" (je 0,88 Mio.).

Anzeige

Die Grundgesamtheit der Studie ist wie erwähnt der „gesellschaftlich-wirtschaftliche Status 1“. Dieser wird gebildet aus verschiedenen Angaben zu Bildung, Beruf, Einkommen und sozialer Schicht. Bei den Verlagen sind diese derzeit 6,28 Mio. Leute natürlich besonders begehrt, weil sie für die Werbungtreibenden eine besonders attraktive Zielgruppe sind.

Bitter für die 44 von der AWA First Class erfassten Zeitschriften und Zeitungen: Die „First Class“ greift offenbar seltener zu Print-Medien. So verloren rund zwei Drittel der Titel im Vergleich zum Vorjahr Leser. Besonders bitter sieht es im Vorderfeld des Rankings für „Focus“ (-10,2%), „Geo“ (-12,9%), „Schöner Wohnen“ (-10,3%), „Brigitte“ (-10,6%) und „Geo Special“ (-13,0%) aus. Die „Freundin“ verlor sogar 17,2% der Vorjahresleser aus der „First Class“, „Living at Home“ 19,0% und „Spektrum der Wissenschaft“ gingen satte 27,0% „First-Class“-Leser abhanden.

Zu den wenigen Gewinnern gehören innerhalb der Top 20 die „Welt am Sonntag“, die mit 0,35 Mio. Lesern gleichauf mit dem Konkurrenten „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ liegt, die „Wirtschaftswoche“, sowie „TV Digital“, das 18,2% zulegen konnte. „Der Spiegel“ und der „stern“ kamen an der Spitze des Rankings relativ glimpflich davon: „Der Spiegel“ verlor nur 3,0% seiner Vorjahres-Leser, der „stern“ blieb sogar bei einer „First Class“-Reichweite von 1,24 Mio. und holte damit im Vergleich zum „Spiegel“ auf.

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige