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iPhone: Die 20 besten Service-Apps

Das iPhone ist wie ein schweizer Taschenmesser: Für jedes Bedürfnis ein Werkzeug. Es weiß dank GPS, wo man ist, kann im Internet so gut wie alles nachschauen und merkt sich unglaublich viele Dinge. Ob man Visitenkarten tauschen will, seinen Kontostand abfragen, eine Notapotheke finden, ein Taxi rufen oder die Temperatur von Fahrenheit in Celsius umrechnen will. Für alles gibt es eine App. Unser iPhone-Experte Dirk Kunde hat die zwanzig besten Apps für unterwegs zusammengestellt.

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iOutBank Pro – Mobile Banking
Alle Umsätze auf allen Bankkonten im Blick. Die App fragt über eine verschlüsselte Verbindung alle Umsätze auf den hinterlegten Bankkonten ab. Das funktioniert mit Konten bei Banken, Sparkassen Volks- und Raiffeisenbanken, die das Onlinebanking mittels FinTS mit PIN/TAN oder HBCI+ anbieten. So hat man seine Finanzen auch unterwegs im Blick. Die App ist passwortgeschützt, also auch wenn jemand anders das iPhone aus dem Standby erweckt, kann er keine Umsätze sehen, es wird wieder nach dem Passwort gefragt. Wer sein komplettes Online-Banking auf dem iPhone abwickeln will, kann hier TAN-Listen hinterlegen und damit Überweisungen sowie Lastschriften abwickeln. Legt man eine neue Überweisung an, kann man den Empfänger wie aus dem Adressbuch wählen, denn die App speichert alle Empfänger, die mal Geld von einem überwiesen bekommen haben.

Plus:
Alle Kontobewegungen bei unterschiedlichen Banken auf einem Screen.

Minus:
Man muss die HBCI-Zugangsdaten bei der eignen Bank erfragen.

Unsere Meinung:
Das Einloggen in unterschiedliche Online-Banking-Plattformen entfällt. Man hat auf die Schnelle seine Finanzen im Überblick oder man wickelt gleich seine kompletten Finanztransaktionen unterwegs ab.

Zuginfo
Wann fährt die nächste Bahn nach Berlin? Die Frage kann man über die Bahnwebseite beantworten, doch mit Zuginfo geht es viel schneller. Die App ist schlanker und lädt daher deutlich flotter. Start, Ziel, Zeit und Zugtyp angeben und schon werden alle Verbindungen mit Reisedauer und Preis angezeigt. Das Besondere: Die App fragt die aktuellen Verspätungen bei der Bahn ab und zeigt sie direkt an. Die gefundenen Verbindungen lassen sich speichern oder per Mail versenden. Auch alle Abfahrten oder Ankünfte an einem Bahnhof lassen sich gesammelt anzeigen.
Plus:
Anzeige aktueller Verspätungen. Praktisches Drehrad für Tag und Uhrzeit.
Minus:
Keine Ticketbuchung möglich.
Unsere Meinung
Die App gibt schnell Auskunft über die nächste Reisemöglichkeit mit der Bahn. Dabei stammt die Anwendung nicht von der Deutschen Bahn, sondern vom Entwickler Martin Raue, der auch den Regenradar [Link] entwickelt hat.

Email ´n Walk
Sind Sie schon mal beim Email-tippen gegen einen Laternenpfahl gerannt? Damit ist nun Schluss. Bei Email ´n Walk sieht man durch das transparente Eingabefeld, was vor einem für Hindernisse auftauchen. Dazu schaltet die App einfach die iPhone-Kamera hinzu. Sehr praktisch, leider funktioniert das nicht beim SMS-Schreiben. Wenn man die Mail abschicken will, wechselt die App in das normale Mail-Programm. Hier gibt man noch den Empfänger ein und klickt dann auf senden. Für diesen letzten Schritt bleibt man besser stehen.
Plus:
Tolle Kombination aus Mail und Kamera-Funktion.
Minus:
Funktioniert leider nicht bei SMS
Unsere Meinung:
Eine App mit hohem Fun-Faktor und gut für Menschen, die nicht zwei Dinge auf einmal können: Auf die Straße schauen und tippen.

Mobile Navigator Navigon
Der Mobile Navigator ist eine vollwertige Navigationssoftware, wie man sie aus dem Auto kennt. Mit Sprachausgabe und dynamischer Routenberechnung (ab iPhone 3G mit GPS-Chip). Größere Autobahnkreuze und -ausfahrten werden fotorealistisch angezeigt, um beim Spurwechsel den Überblick zu behalten. Die App gibt es mit Karten für ganz Europa, Nordamerika oder die Dach-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Hotels, Tankstellen, Geldautomaten, Banken und vieles mehr, findet man über die Rubrik „Sonderziele“. Im Routenprofil kann man eingeben, ob man mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist. Damit löst sich das Navigationsgerät vom Fahrzeug. Ein Update mit Verkehrsfunkinformationen (TMC) ist geplant.
Plus:
Vollständiges Navigationsgerät mit Sprachausgabe. Zielführung bis zum eigentlichen Ziel – auch außerhalb des Autos.
Minus:
Großes Datenvolumen (1,7 GB). Verwirrende Adresseingabe: Unter „Adresse eingeben“ hat man kein Zugriff auf sein Telefonbuch, sondern muss zurück zur Startseite. Die Navigation saugt kräftig am Akku.
Unsere Meinung:
Navigon hat im Wettrennen der Navigationssoftware-Anbieter die Nase mit dieser App vorn. Es nutzt vollständig die Möglichkeiten des GPS-Chips und des digitalen Kompass aus. In fremder Umgebung und auf Reisen wird das iPhone damit zum unverzichtbaren Begleiter.

Evernote
Sich alle möglichen Dinge zu merken, fällt schwer. Klebezettel sind keine Lösung. Das Gedächtnis eines Elefanten wäre nicht schlecht. Darum hat sich Evernote auch dieses Tier als Symbol ausgesucht. Mit der App kann man sich ganz leicht Dinge merken. Dabei hat man die Wahl zwischen: Text, Foto und gesprochener Nachricht. Alle Notizen werden auf den Evernote-Servern gespeichert. Somit sind sie auch von jedem PC oder Mac mit einem Brower zugänglich. Am Rechner kann man auch Webseiten oder nur Ausschnitte davon speichern. Der Clou der iPhone-App ist jedoch die Bilderkennung. Entdeckt man einen tollen Wein in einem Laden, schießt man ein Foto vom Etikett und lädt es hoch. Als Schlagwort vergibt man den Namen des Ladens. Später kann man nach „Riesling“ suchen und die App weiß, welches Bild gemeint ist. Die Texterkennung funktioniert auch mit Büchern, Tickets, Anzeigen – Hauptsache die Buchstaben sind scharf getroffen.
Plus:
Bilderkennung und einfache Handhabung der Notizen auf iPhone, Mac und PC.
Minus:
Menüsprache ist Englisch.
Unsere Meinung:
Alle Notizen, egal in welcher Form, liegen an nur einem einzigen Platz. Der ist von überall – egal ob PC, Mac oder iPhone abrufbar.

Remote
Die kostenlose App von Apple macht das iPhone zur Fernbedienung. Damit kann man seine Musik aber auch Filme auf dem Rechner steuern – die Nutzung von iTunes vorausgesetzt. Aber auch die Apple TV Box lässt sich mit Remote bedienen, wenn beide Geräte im gleichen WLAN-Netz funken. Der Clou ist das Zusammenspiel mit iTunes DJ. Wer eine Party gibt, legt alle tanztauglichen Lieder in den DJ-Ordnern. Alle Gäste mit einem iPhone und Remote können sich dann bei DJ Songs wünschen. Lieder, die die meisten Wünsche erhalten haben, rücken automatisch nach oben in der Playlist. Remote funktioniert auch mit mehreren Rechnern, also im Büro und Zuhause.
Plus:
Musikwünsche an den DJ schicken.
Minus:
Funktioniert nur im Zusammenspiel mit iTunes.
Unsere Meinung:
Niemand mag vom Sofa aufstehen, wenn der Rechner an der Stereoanlage oder am Fernseher angeschlossen ist. Mit Remote macht man sein iPhone zur Fernbedienung. Das haben sich die Entwickler gut ausgedacht.

Quickoffice Mobile Office Suite
Es wäre schon enorm praktisch, wenn man unterwegs noch einen Satz in einem Text oder einige Zahlen in einer Tabelle ändern könnte. Doch noch ist das iPhone kein Laptop-Ersatz. Einen großen Schritt in diese Richtung macht jedoch Quickoffice. Mit der App wird das Bearbeiten von Word- und Excel-Dateien möglich. Man kann neue Dokumente erstellen oder bestehende bearbeiten. Neue Dateien kommen per Mailanhang auf das iPhone. Dazu muss die Mailadresse bei Quickoffice angemeldet sein und man leitet den Anhang an einen Quickoffice-Server weiter. Komplex, aber nicht unmöglich. Hintergrund sind die Zugriffsbeschränkungen von Apple auf das Dateisystem des Smartphones. Leichter geht es per WLAN. Da schiebt man im Browser Dateien zwischen Rechner und iPhone hin und her.
Plus:
Dateizugriff auch auf Apples iDisk möglich.
Minus:
Umständlicher Weg Mailanhänge bearbeiten zu können.
Unsere Meinung:
Quickoffice macht das iPhone zum Mini-Laptop. Dateien können nun auch unterwegs bearbeitet, gespeichert und weitergeleitet werden. Die App zeigt neben Word und Excel-Dokumenten auch PDF, PPT, JPG und MP3-Dateien an.

TwittMS
Twitter statt SMS. Mit dieser App legt man sich seine wichtigsten Kontakte mit Foto-Icon auf den Touchscreen. Der sieht dann aus wie der normale iPhone-Bildschirm. Man kann die Icons auch genauso arrangieren und verschieben. Klick man auf ein Foto öffnet sich der bisherige Dialog – genau wie man es von der SMS-Anwendung auf dem iPhone kennt. Der Clou: Die Texte werden als Direct Message über Twitter verschickt. Der Vorteil: Keine SMS-Kosten und man muss keine Handynummer kennen.
Plus:
Toll gemachte Grafik und Menüführung. Es fühlt sich an, als ob man eine SMS schreibt und verschickt.
Minus:
Der Empfänger muss bei Twitter registriert sein.
Unsere Meinung:
TwittMS nutzt nur einen Teil von Twitter, nämlich die Direct Message, die nur der Empfänger lesen kann. Die Menüführung ist so gut gemacht, dass sie der SMS-Funktion harte Konkurrenz macht.

Post Mobil
Wo ist hier eine Post in der Nähe und bis wann hat die auf? Die Post-eigene App verrät es einem. Neben der Filialsuche kann man auch Briefkästen, Postleitzahlen und das richtige Porto für seine Sendung finden. Auch die Online-Sendungsverfolgung von Paketen und Einschreiben in Post Mobil ist eine praktische Funktion. Porto verkauft einem die App auch gleich – allerdings nur für Postkarten und Standardbriefe.
Plus:
Alle Antworten zu Fragen rund um die Deutsche Post in einer App.
Minus:
Handy-Porto ist eine tolle Idee, doch mit 40 Cent Aufschlag zu teuer.
Unsere Meinung:
Die App erkennt den Standort des Nutzers und errechnet daraus die Entfernungen zu Filialen oder Briefkästen. Wenn keine Briefmarke zur Hand ist, ist der Zahlencode des Handy-Portos eine schnelle, aber nicht gerade günstige Alternative.

Flighttrack Pro
Wer häufiger mit dem Flieger unterwegs ist, wird diese App lieben. Sie zeigt weltweit alle Flüge an. Beispielsweise alle Verbindungen mit der Lufthansa von Hamburg nach München. Ist ein Flieger gerade unterwegs, wird seine Position auf einer Landkarte angezeigt. Außerdem erfährt der Nutzer, ob die Maschine Verspätung hat, an welchem Terminal sie ankommt, welcher Flugzeugtyp es ist und wie das Wetter am Zielort ist. Wer seine Reise über Tripit.com bucht, kann alle Reisedaten mit dieser App synchronisieren und hat damit alle Reisedaten bei sich.
Plus:
Verspätungen in Echtzeit sehen, das kann helfen, wenn es mal wieder eng mit der Fahrt zum Flughafen wird.
Minus:
Keine Check-In oder Flugbuchung möglich.
Unsere Meinung:
Praktische Anzeige von Verspätungen bei Flugreisen. Alle Flieger, die derzeit unterwegs sind mit Position in der Landkarte anzeigen. Wer Langeweile hat, schüttelt sein iPhone und es wird ein Zufallsflug angezeigt.

Bump
Man kann Kontaktdaten aus dem Adressbuch per Mail an andere senden, doch wenn dem Empfänger in die Augen blickt, macht Bump deutlich mehr Spaß. Der Tausch von bedrucktem Zellstoff ist altmodisch, heute stößt man seine iPhones (sanft) zusammen. Ähnlich wie beim Anstoßen mit einem Getränk. Der Bewegungssensor registriert die Bewegung und tauscht die Adressdaten aus. Das können die eigenen oder von jemand anders aus dem Adressbuch sein. Dabei kann man festlegen, ob nur die Telefonnummer, nur die Email oder gleich der komplette Eintrag übertragen werden soll.
Plus:
Mit Bump lassen sich komplette Adresseinträge aber auch Dateien zwischen zwei iPhones austauschen.
Minus:
Der Gegenüber muss ebenfalls Bump installiert haben.
Unsere Meinung:
Warum noch Visitenkarten austauschen oder Adressen in einem Netzwerk nachschlagen. Die Kontaktdaten will man immer mit seinem iPhone dabei haben. Mit Bump ist der Austausch und das Sammeln von Adressen einfach und hat auch noch einen gewissen Spaßfaktor.

Air Mouse Pro
Auf der Geschäftsreise die Maus vergessen? Bei der Präsentation keine Fernbedienung dabei? Einfach das iPhone zücken, Air Mouse Pro und schon wird das Smartphone zur Maus und Fernbedienung. Sobald beide Geräte auf gleicher Wellenlänge sind (gleiches WLAN), kann man mit dem Finger über das Touchscreen gehen und der Pfeil bewegt sich über den Computer-Monitor. Es gibt zwei Mausansichten zur Auswahl. Neben der Tastatur gibt es noch Ansichten für die F-Tasten, Internetsurfen und die Medienwiedergabe. Im Querformat wird das gesamte Touchscreen zur Steuerfläche, was bei Präsentationen besonders praktisch ist.
Plus:
Das iPhone als Mausersatz oder Fernbedienung bei Präsentationen.

Minus:
Es muss ein Server-Programm auf dem PC oder Mac installiert werden, damit sich beide Geräte verstehen.
Unsere Meinung:
Air Mouse Pro ist ein praktischer Helfer, wenn man das Arbeiten mit der Maus gewohnt ist, sie aber nicht dabei hat. Präsentationen lassen sich auch mit Remote steuern, doch wer einen PC nutzt ist damit aufgeschmissen. Die Air Mouse hilft hier weiter.

Owe Me
Dem Kollegen hat man neulich zehn Euro in der Kantine geliehen, der beste Freund schuldet einem noch einige Biere und das Geld für die Konzerttickets mit dem Verein hat man auch ausgelegt. Keiner will als Geizkragen gelten, doch meist vergisst man, wem man alles Geld oder Gegenstände geliehen hat. Um nicht komplett den Überblick zu verlieren – auch von Dingen, die man selber zurückgeben muss – eignet sich OweMe. Zwischen den Rubriken „Ich schulde“ und „Ich bekomme“ wechselt man mit einem Fingerwisch. Neue Einträge sind schnell erstellt: Einfach eine Beschreibung eingeben oder einen Namen aus dem Adressbuch übernehmen. Den Betrag in Euro eingeben. Einen Fälligkeitstermin über das Drehrad einstellen und noch bei Bedarf eine Notiz hinzufügen. Das kann auch der aktuelle Ort sein (Restaurant). Dazu einfach auf den Lokalisierungsbutton klicken.
Plus:
Eigene Schulden aber auch ausgeliehene Dinge und Beträge im Blick behalten.
Minus:
Zahlungserinnerung kann nicht per Mail verschickt werden.
Unsere Meinung:
Wer sich nicht merken kann, an wen er was verliehen hat oder zurückgeben muss, ist OweMe die perfekte Gedächtnisstütze. Schnelle und einfache Eingabe der Daten erleichtern die Anwendung.

Cab4Me – Get a taxi

Nach einem Geschäftstermin in einer fremden Stadt möchte man zurück zum Bahnhof, doch wie ist die Nummer der Taxizentrale? Bevor man mühsam googelt, klickt man besser auf die App Cab4Me. Das Programm ermittelt den aktuellen Standort und zeigt ihn in Google Maps an. Taxi-Stände in der näheren Umgebung werden ebenfalls angezeigt. Einfach auf den eigenen Standort klicken und alle verfügbaren Taxiunternehmen werden mit Rufnummer und Nutzerbewertung angezeigt. Ein Klick auf den Suchtreffer bringt weitere Details. Beispielsweise, ob man mit Karte bezahlen kann und wie viele Fahrzeuge verfügbar sind. Hat einem die Fahrt mit dem jeweiligen Taxi gefallen, kann man die Rufnummer bei den Favoriten speichern.
Plus:
Eine Anrufliste zeigt die zuletzt gewählten Taxi-Rufnummern. Die App funktioniert weltweit.

Unsere Meinung:
Die App ist praktisch und nutzt sehr gut die Einbindung von Google-Maps sowie dem eigenen Standort. Die Darstellung der einzelnen Taxiunternehmen ist ansprechend gemacht. Sollte ein Taxiunternehmen fehlen, können Nutzer es den Münchner Entwicklern direkt aus der App melden.

Instapaper
Beim Surfen im Web stößt man auf so viele Artikel, die man eigentlich noch mal lesen müsste, hinzu kommen noch diverse Empfehlungen von Kollegen oder aus Social Networks. Um der Informationsflut Herr zu werden, wäre es praktisch die Texte zu speichern und später zu lesen. Genau das macht die App. Man ruft ein Lesezeichen im Browser auf, der dafür sorgt, dass der Text, und zwar nur der Text, gespeichert wird. Später startet man die App, aktualisiert sie während man noch eine Onlineverbindung hat und dann liegen alle Texte auf dem iPhone. Texte lassen sich mit Sternen bewerten und so anderen Instapaper-Nutzern empfehlen.
Plus:
Eine praktische Lesemappe für unterwegs, ohne Notwendigkeit einer Datenverbindung.
Minus:
Manche Webseiten speichern statt der Überschrift kryptische URLs
Unsere Meinung:
Eine sehr nützliche App vor einem langen Flug oder dem Wochenende auf dem Land, wo es kein UMTS oder WLAN gibt. Alle interessanten Artikel lassen sich in reiner Textform speichern und dann in Ruhe lesen.

Yellow Map
Die App ist weit mehr als nur ein Branchen- und Telefonbuch. Natürlich findet man hiermit rund 32 Millionen Telefonteilnehmer und 4,5 Millionen gewerbliche Adressen. Darüber hinaus ist die Suche nach Geldautomaten – getrennt nach CashGroup oder CashPool – unterwegs sehr nützlich. Die Hotelzimmersuche des HRS, die Anzeige des ärztlichen Notdienstes und der Nachtapotheken im Umkreis hilft. Alle Verkehrsmeldungen, sortiert nach Bundesländern, Restaurants, Tankstellen und schließlich WLAN-Hotspots, sortiert nach T-Mobile und den übrigen Anbietern, machen die App zu einem unentbehrlichen Nachschlagwerk.
Plus:
Viele nützliche standortabhängige Auskünfte in einer kostenlosen App.

Kooaba

Mit der Kamera im iPhone kann man ganz erstaunliche Sachen machen. Zum Beispiel ein DVD- oder CD-Cover fotografieren. Die App des schweizer Anbieters Kooaba erkennt das Motiv und liefert folgende Informationen: Preise bei eBay und Amazon, Videos bei YouTube und weitere Film- bzw. Künstlerinfos. So erfährt man mehr über die Inhalte oder findet den günstigsten Preis. Das Ganze funktioniert auch mit Kinoplakaten. Foto schießen und Kooba liefert Clips vom Film, eine Inhaltsbeschreibung und im Idealfall Angaben, wann und wo der Film läuft. Wer mag, kann nach einer Registrierung seine Fotosammlung bei Kooaba in einer Online-Bibliothek auf dem Server ablegen und hat dann immer wieder Zugriff.
Plus:
Hohe Trefferquote bei populären Filmen und Bands.
Minus:
Die Informationen führen meist zu den englischsprachigen Versionen der Webangebote.
Unsere Meinung:
Prima, wenn man im Laden oder bei Freunden eine CD sieht, aber keine Zeit hat, reinzuhören. Einfach ein Foto schießen und später wieder aufrufen. Über YouTube oder iTunes kann man dann später reinhören bzw. bei Filmen reinsehen. Kooaba experimentiert derzeit mit Zeitungsartikeln.

1password

So viele Passwörter: Social Networks, Online-Banking, EC-Karte und Email-Konto. Merken kann sich das niemand mehr. 1password ist eine sichere Speichermöglichkeit aller Nutzernamen und Passwörter. Man muss sich nur noch den vierstelligen Unlock Code der App merken. Für Angebote wie PayPal, eBay oder Amazon gibt es so genannte Login Templates. Sind diese ausgefüllt, wird man beim Anbieter angemeldet, sobald man mit dem iPhone die Seite aufruft. Die gesammelten Daten lassen sich auch sichern und auf einen Rechner übertragen. Für Macs gibt es eine gesonderte Software, die eine laufende Synchronisation zwischen iPhone und Rechner ermöglicht.
Plus:
Geht das iPhone verloren, hat niemand Zugriff auf die Passwort-Sammlung ohne Unlock-Code.
Minus:
Vergisst man den Unlock-Code und den Mastercode, ist die Datensammlung wertlos. Menü nur in Englisch.
Unsere Meinung:
Bei der Vielzahl an Passwörtern und PINs, die man für seinen Alltag benötigt, ist eine sichere Aufbewahrung eine gute Idee.

Air Sharing
Das iPhone als tragbare Festplatte oder USB-Stick. Mit Air Sharing kann man kabellos über die WLAN-Verbindung das iPhone zum Transport von Dateien nutzen. Erste Möglichkeit: Man gibt die entsprechende URL in ein Browserfenster ein und überträgt darüber Dateien. Am eigenen Rechner empfiehlt sich der zweite Weg. PC-Nutzer richten das iPhone als Netzlaufwerk ein. Dann kann man im Dateimanager die Dokumente munter hin und her schieben. Apple-Nutzer verwenden dazu Bonjour. Die App bietet auch den Datenzugriff auf  MobileMe sowie FilesAnywhere und andere WebDAV-konforme Server.
Plus:
Das Smartphone als Datenspeicher auch für Formate, die das iPhone gar nicht wiedergeben kann.
Minus:
Der PC gibt eine Netzwerkfehlermeldung aus, wenn das iPhone mal nicht verfügbar ist.
Unsere Meinung:
Air Sharing ermöglicht den Transport von Daten, egal wie groß und in welchem Format, zum Kundentermin oder nach Hause. Wer vor allem Bilder transportiert, kann mit der App sogar eine Diashow einrichten.

Converbot
Das iPhone hat eine Bildschirmdiagonale von 3,5 Zoll. Wie viel ist das in Zentimetern? Wer sich mit amerikanischen Maßeinheiten nicht so gut auskennt, braucht den Convertbot. Ein handliches Umrechnungsprogramm. Flächenmaße, Druck, Datenraten, Energie, Währungen und noch vieles mehr kann die App in unterschiedliche Maßeinheiten umrechnen. Früher hatte man entsprechend Umrechnungstabellen im hinteren Teil der Taschenkalender. Den hatte man leider nie dabei, wenn man mal etwas umrechnen musste. Beim iPhone ist die App dann immer mit dabei.
Plus:
Über ein Drehrad wird die umzurechnende Maßeinheit bestimmt.
Unsere Meinung:
Im Alltag stolpert man immer wieder über amerikanische Maßeinheiten wie Yards, Zoll oder Fahrenheit. Da die Amerikaner nicht vorhaben, sich unserem System anzuschließen, lohnt die Anschaffung der App für die schnelle Konversion.

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