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WSJ: Murdoch bittet mobil zur Kasse

Rupert Murdochs "Wall Street Journal" wird in wenigen Wochen Gebühren für die Nutzung auf mobilen Geräten verlangen. Murdoch will von Lesern mittels Blackberry und iPhone zwei Dollar pro Woche kassieren, von Abonnenten des täglichen Wirtschaftsblatts immer noch einen Dollar. Obwohl das "WJS" eines der wenigen erfolgreichen Paid-Content-Modelle im Internet hat, gilt der Schritt vielen Beobachtern als gewagt.

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Während deutsche Verlage wie Springer und Burda dabei sind, über mobile Geräte den Einstieg in Bezahlmodelle für Online-Inhalte zu finden, geht Murdoch den umgekehrten Weg. Auf einer Konferenz der Bank Goldman Sachs in New York sagte Murdoch ferner, das Klima für Anzeigen und andere Erlöse sei „schon sehr viel besser“ als noch vor drei Monaten.  
Zugleich nutzte Murdoch den Anlass, um – angesichts von Internet und mobilen Lesegeräten – den baldigen Tod von Medien-Gewerkschaften vorauszusagen. Der australische Verleger hatte seinen Aufstieg zum globalen Medienunternehmer einst mit einem erbitterten Kampf gegen englische Gewerkschaften begonnen.

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