Werbe-Warnschilder auch bei Fremd-Filmen

Die Chefs der Staatskanzleien haben nach Informationen der "FAZ" beschlossen, dass auch im Ausland eingekaufte Produktionen künftig gekennzeichnet werden müssen, wenn sie "Product Placement" enthalten. Für eigene TV-Produktionen gilt das nach dem 13. Rundfunkänderungsstaatsvertrag ohnehin – das Fernsehprogramm wird bald vor "Warnschildern" wimmeln.

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Der Privatsenderverband VPRT hatte sich heftig gegen die Regelung gewehrt. VPRT- Präsident Jürgen Doetz kommentierte: „Das ist ein skandalöser Umgang mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den privaten Rundfunk. Hier steht einmal wieder Überregulierung gegen Wirtschaftlichkeit.“
Das neue Gesetz spricht von „zumutbarem Aufwand“, um die Produkt-Plazierungen zu ermitteln. Ist der Aufwand zu hoch, muss der Sender aber mitteilen, dass nicht sicher sei, ob in dem gezeigten Film „Product Placement“ vorkommt.
„Die deutschen Sender haben aber eine beachtliche Einkaufsmacht“ sagte Martin Stadelmaier, Chef der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, der FAZ.  Deshalb sei man zuversichtlich, dass sich die Neuregelung umsetzen lassen wird.

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