„El País“-Gründer wäre heute Netz-Unternehmer

Der Gründer der spanischen Tageszeitung "El País" ist mit seinem persönlichen Medien-Manifest hervorgetreten, in einem Buch mit zehn Essays zu zentralen Themen des Journalismus. Juan Luis Cebrián, zugleich Chef des Medienkonzerns Prisa, sagt darin laut "Süddeutscher Zeitung": "Wenn ich El País heute gründen würde, täte ich das im Internet."

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Der 64 Jahre alte Cebrián setzt sich in seinem Buch mit dem Titel „El pianista en el burdel“ („Der Pianist im Bordell“) intensiv mit den Veränderungen im Journalismus auseinander und zeigt sich „sicher, dass es in Zukunft noch Journalisten geben wird.“ Deren Aufgabe werde sich aber ändern: „Das Wissen der Welt befindet sich im Netz. Die Rolle der Medien wird künftig lediglich eine Art Verständnishilfe sein.“ Cebrián hatte „El País“ seit 1976 zum wichtigsten Medium der Nach-Franco-Zeit gemacht.

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