„Schlag den Raab“ siegt dank Hans-Martin

Die ungewöhnliche "Schlag den Raab"-Ausgabe, in der der umstrittene Kandidat Hans-Martin am Ende der Sendung das gesamte Studio-Publikum gegen sich hatte und dennoch gewann, war ein Erfolg. 2,42 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen im Durchschnitt zu - ein Marktanteil von 26,1%. Das waren zwar deutlich weniger Zuschauer als bei der vorigen Ausgabe im Mai - doch damals ging es auch um viel mehr Geld. Die ProSieben-Konkurrenz hatte zumindest auch diesmal ganz klar das Nachsehen.

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Der Samstag bei den 14- bis 49-Jährigen:

Am ehesten konnte noch RTLs „Die 25 spektakulärsten Promi-Ausrutscher“ mithalten, das immerhin auf ordentliche Werte von 1,75 Mio. und 17,1% kam. „Die ultimative Chart Show“ rutschte nach 22 Uhr allerdings auf unbefriedigende 15,1%. Gar keine Chance hatte Sat.1 in der Prime Time: „Schweinchen Wilbur und seine Freunde“ blieb mit nur 0,95 Mio. Werberelevanten bei 9,3% hängen. Damit musste sich Sat.1 auch dem Ersten geschlagen geben, dort hielt sich Jörg Pilawas „Frag doch mal die Maus“ im jungen Publikum trotz „Schlag den Raab“ nämlich recht wacker: 1,32 Mio. 14- bis 49-Jährige zogen die Show dem ProSieben-Konkurrenten vor – ein toller Marktanteil von 12,8%.

Zuvor sprang die Bundesliga-„Sportschau“ im Ersten ab 19 Uhr schon auf 23,9%. Im Übrigen schafften nur sechs Programme am Samstag den Sprung über die 1-Mio.-Marke des jungen Publikums: „Schlag den Raab“, die beiden RTL-Shows, sowie mit der „Sportschau“, der 20-Uhr-„Tagesschau“ und „Frag doch mal die Maus“ drei Sendungen des Ersten. Relativ knapp daran gescheitert ist neben Sat.1 auch das ZDF: „Der Kommissar und das Meer“ erreichte mit 0,84 Mio. jungen Zuschauern aber dennoch recht ordentliche 8,4%. Auch „das aktuelle sportstudio“ blieb mit 7,6% erneut über den ZDF-Normalwerten.

Bei den Sendern der zweiten Privat-TV-Liga erreichte einzig kabel eins ordentliche Zahlen: Vor allem die 22.15-Uhr-Episode von „Justice“ überzeugte mit 0,78 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 7,5%. Die 21.15-Uhr-Folge holte immerhin 6,1%, „Without a Trace“ blieb um 20.15 Uhr aber bei 5,5% hängen. Noch darunter hielten sich Vox und RTL II auf: Vox enttäuschte mit 4,4% für „Ein Nachbar zum Verlieben?“ und 5,1% für „Süddeutsche Zeitung TV“, RTL II fuhr mit je 5,0% für „Das verschwundene Zimmer“ und „Darkman“ auch keine besseren Marktanteile ein.

Der Samstag im Gesamtpublikum:

Insgesamt gewann „Schlag den Raab“ zwar nicht, landete mit 3,36 Mio. Zuschauern aber immerhin auf Platz 6 der Samstags-Charts – für ProSieben ist der Marktanteil von 15,4% ein sehr ansehnliches Ergebnis. Ganz vorn finden sich aber stattdessen fünf öffentlich-rechtliche Programme, angeführt von der 20-Uhr-„Tagesschau“ des Ersten. 6,19 Mio. sahen die Nachrichten – ein fabelhafter Marktanteil von 26,4%. Dahinter folgen dann der Bundesliga-„Sportschau“-Teil ab 19 Uhr (5,30 Mio.), der ZDF-Krimi „Der Kommissar und das Meer“ (5,27 Mio.), „Frag doch mal die Maus“ (5,04 Mio.) und der erste Bundesliga-„Sportschau“-Teil von 18.30 Uhr bis 19 Uhr (3,99 Mio.).

Bei den Privatsendern schoben sich „Die 25 spektakulärsten Promi-Ausrutscher“ von RTL hinter „Schlag den Raab“: Mit 2,74 Mio. Sehern hatte die RTL-Sendung aber auch hier das klare Nachsehen. Sat.1 hatte seine meisten Zuschauer nicht um 20.15 Uhr, sondern schon um 16 Uhr: 2,17 Mio. hievten „Richter Alexander Hold“ auf 20,7% – ein Marktanteil, den die Gerichtsshow an Werktagen derzeit wegen der neuen RTL-Konkurrenz nicht mehr erreicht.

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