NDR beruft Anti-Korruptionsbeauftragten

NDR-Intendant Lutz Marmor will mit der Berufung eines Korruptionsbeauftragten auf den Skandal um die fristlos gekündigte Fernsehfilmchefin Doris J. Heinze reagieren. In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe, nur Print) sagte Marmor, man dürfe andererseits "keine Misstrauenskultur einführen".

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Das von SZ-Medienchef Christopher Keil geführte Interview folgt einem wiederkehrenden Muster: Die Fragen schneiden mögliche Problemzonen an, der Intendant versichert, „genau hinschauen“ zu wollen. Das betrifft unter anderem: die Machtfülle der Fernsehspielchefin, die langen Amtszeiten der Führungsebene, die beliebte „Motivsuche“ der Redakteure für Filme, die Produktionsfirma Degeto und andere öffentlich-rechtliche Produktionstöchter, namentlich Bavaria (München) und Studio Hamburg.

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