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Google öffnet digitale Bibliothek für Konkurrenz

Der Suchmaschinenriese Google macht Zugeständnisse im "Book Settlement"-Projekt. Künftig soll Amazon und Co. der Zugang zu der neu entstehenden digitalen Bibliothek gewährt werden. In einer offiziellen Stellungnahme vor dem US-amerikanischen Abgeordnetenhaus betonte Google-Jurist David Drummond, dass auch Konkurrenten auf Bücher zugreifen und diese weiterverkaufen können.

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Der Plan sieht vor, dass dem Urheber der größte Anteil aus dem Erlös des E-Book-Verkaufs zufließt. Google selbst soll 37 Prozent erhalten. Findet der Verkauf durch ein Drittunternehmen statt, beispielsweise Amazon, bekommt dieses den größten Teil der von Google einbehaltenen 37 Prozent. 

Amazon-Vizepräsident Paul Misener zeigte sich weiterhin skepisch. Laut Misener gefährde die Google-Initiative den freien Wettbewerb.

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