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Apple: Warten auf iPods – und Steve Jobs

Wieder einmal ist es so weit: Der Computer-Hersteller Apple lädt zu einer Presse-Veranstaltung, auf der neue Produkte vorgestellt werden. Auf den längst sagenumwobenen Tablet Mac dürften Apple-Aficionados wohl vergeblich warten – das Event steht nämlich unter dem Motto des vielsagenden Rolling Stones-Zitats "It’s only rock’n’roll, but we like it". Neue iPods wird es also morgen geben, so viel scheint klar. Oder kommt doch das ‚one more thing’?

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Wieder einmal ist es so weit: Der Computer-Hersteller Apple lädt zu einer Presse-Veranstaltung, auf der neue Produkte vorgestellt werden. Auf den längst sagenumwobenen Tablet Mac dürften Apple-Aficionados wohl vergeblich warten – das Event steht nämlich unter dem Motto des vielsagenden Rolling Stones-Zitats „It’s only rock’n’roll, but we like it“. Neue iPods wird es also morgen geben, so viel scheint klar. Oder kommt doch das ‚one more thing‘?

Die Gerüchteküche brodelt wieder einmal über: Wenn morgen um 19 Uhr deutscher Zeit im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco das Licht ausgeht, wird es wieder spannend – sehr spannend. Das liegt weniger daran, dass Apple mit 99%-iger Wahrscheinlichkeit neue iPods vorstellen wird, sondern vielmehr daran, WER sie präsentiert.

Glaubt man den einschlägigen US-Medien und Analysteneinschätzungen, stehen die Chancen nämlich tatsächlich nicht schlecht, dass niemand anderer als Apple-Gründer Steve Jobs selbst auf die Bühne treten könnte. Es wäre das erste Mal seit fast einem Jahr, dass sich der visionäre CEO des Kultunternehmens aus Cupertino in der Öffentlichkeit sehen lassen würde – zuletzt präsentierte Jobs Mitte Oktober vergangenen Jahres die MacBook Pro-Reihe aus einem Guss.
 
Das Comeback von 2009: Apple-Aktie und Jobs erholen sich
 
Doch seitdem ist bekanntlich unfassbar viel passiert – das Wirtschaftsgefüge des Kapitalismus im Zuge der Finanzmarktkrise stand fast vor dem Ende, und, so spekulierten in den schweren Stunden und Tagen nach dem Jahreswechsel Medien und Schwarzseher, der Apple-Gründer wegen seines offenkundig immer schlechteren Gesundheitszustands möglicherweise auch.

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Rund ein Dreivierteljahr ist die Welt wieder eine andere: Steve Jobs ist nach einer sechsmonatigen Auszeit – Gott sei Dank – wieder an seine alte Wirkungsstätte in Cupertino zurückgekehrt, während sich die Weltwirtschaft und Finanzmärkte erholt haben. Am rasantesten gilt das für die Apple-Aktie selbst, die sich bei knapp 170 Dollar 2009 nicht nur fast verdoppelt hat, sondern wieder so nah an den einstigen Höchstkursen notiert wie keine andere Technologieaktie.

Kommt der iPod touch mit Kamera?

Maßgeblich befeuert wurde der Run von der Einführung der nächsten Version des iPhones, dessen dritte Generation erneut zum Kassenschlager zu werden scheint. Naheliegend also, dass Apple nun bei den artverwandten iPods nachlegt. So gilt es denn unter Analysten und Branchenexperten längst als Konsens, dass der Computer- und iPhone-Hersteller neben einer neuer Version von iTunes, die mehr Social Network-Anbindungen besitzen soll, nichts anderes als wieder einmal die coolsten und begehrenswertesten MP3-Player am Mittwoch ankündigen wird.
In Fokus dürfte dabei vor allem der Beststeller iPod touch stehen. Das Technologieportal „Alley Insider“ etwa erwartet ein Upgrade auf Kamera-Modus – und zwar als Foto- als auch Video-Aufnahme. Damit könnte der neue iPod touch „eine schlechte Nachricht für die Camcorder-Linie Digital Pure sein, die Cisco erst im März für 590 Millionen gekauft hat“, folgert der „Alley Insider“.

Viel entscheidender wird eben jedoch sein, wer diese Ankündigung trifft. Während Kaufman Brothers-Analyst Shaw Wu nicht so recht an einen Auftritt Steve Jobs’ glauben will, ist sie für Branchenkollege Gene Muster von Piper Jaffray doch das erwartete Szenario. Sollte Steve Jobs tatsächlich am morgigen Mittwoch auf die Bühne in San Francisco treten, würde sich damit für Apple-Fans endgültig ein Kreis schließen – alles wäre wieder gut, irgendwie.

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