Top iPhone-Apps für Genuss & Nightlife

Publishing Essen, Trinken, Ausgehen: Für die stressfreie Freizeitgestaltung finden iPhone-User jede Menge mobile Helferlein. Urabanspoon verbindet die nützlichen Funktionen eines Restaurantführers mit einer Slot-Maschine. Der Qype Radar kennt fast jede Bar, Disko oder Imbissbude inklusive passender Rezensionen. Bewertungen liefert auch der Michelin guide restaurant. Allerdings bedient der Restaurantführer die gehobenen Genießer-Wünsche. MEEDIA hat die besten Apps zusammengestellt.

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Urbanspoon
Die App ist ein Restaurantführer, der Nützliches mit dem (meist männlichen) Spieltrieb perfekt vereint. Die drei Räder auf dem Startbildschirm sehen aus wie eine Slot-Maschine. Sie stehen für den Stadtteil, die Küchenrichtung und die Preiskategorie. iPhone schütteln und die Räder beginnen sich zu drehen, man hört das Geräusch eines „einarmigen Banditen“. Das Ergebnis bestimmt der Zufall, außer man setzt eins der Räder bewusst fest, weil man unbedingt französisch essen gehen will. Auf der Ergebnisseite erfährt man, wie viele der anderen Nutzer dieses Restaurant mochten. Neben Kurzbeschreibung, Adresse (für die Routenberechnung) und Telefonnummer (für die Reservierung), findet man auch Einzelbeschreibungen von Nutzern.

Plus:
Großartige Antwort auf die Frage: Wo wollen wir heute essen?

Minus:
Bislang sind nur Restaurants in den USA, Australien und Großbritannien verfügbar.

Unsere Meinung:
Gelungene Aggregation nutzergenerierter Restaurantbesprechungen. Besonders nützlich ist die „View the menu“-Funktion. Ist kein Link zur Webseite hinterlegt, laden Nutzer ein Foto der aktuellen Speisekarte hoch.

Qype Radar
Auf dem Bewertungsportal kann man alles Bewerten. Die 20 Kategorien reichen von Hotels über Restaurants bis zu allen möglichen Einzelhändlern. Wer unterwegs etwas Entsprechendes sucht, ist mit dem Qype Radar auf dem iPhone gut bedient. So findet man beispielsweise die besten Bars in Laufnähe. Die Anzahl der Sterne verrät, wie gut die Nutzer die Einrichtung fanden. Natürlich kann man die einzelnen Bewertungen auch lesen. Neben Adresse, Öffnungszeiten und Entfernung kann man nach seinem Besuch den Laden gleich selbst bewerten – Registrierung vorausgesetzt.

Plus:
Millionen Bewertungen aller möglichen Einrichtungen in 15.000 Städten von rund 25.000 Nutzern.

Minus:
Keiner weiß, wer hinter den Autoren-Pseudonymen steckt.

Unsere Meinung:
Eine nützliche App auch für die Suche nach Adressen oder Öffnungszeiten. Vielleicht entdeckt man damit auf seinem Weg durch die Stadt neue interessante Läden.

Cocktails made easy
Was gehörte noch mal in einen Manhattan? Cocktails made easy aus dem Hause des Diffordsguides gibt schnell die Antwort. Wenn man nicht genau weiß, worauf man Lust hat, iPhone schütteln und, nein, es kommt kein Cocktail heraus, es wird nur ein Zufallsrezept angezeigt. Insgesamt 500 Drinks, die auf lediglich 14 Grundzutaten aufbauen, hält die App bereit. Man kann auch die Rezepte nach den Hauptbestandteilen wie Rum oder Gin auswählen. Ein Foto zeigt, wie der Cocktail eigentlich aussehen sollte.

Plus:
Die App funktioniert auch Offline. Die Rezepte lassen sich per Mail verschicken.

Minus:
Für den Planter’s Punsch war nur die alkoholfreie Version Punchless zu finden.

Unsere Meinung:
Eine App mit der man auf der nächsten Party hinter der Theke mächtig Eindruck machen kann.

Michelin guide restaurant (Europe)
Den berühmten Restaurantführer mit dem knubbeligen Reifenmännchen gibt es auch für das iPhone. Damit hat man europaweit 32.000 Restaurantbesprechungen in der Tasche. Einfach auf den Lokalisierungs-Button klicken und die besten Restaurants in der Nähe werden angezeigt. Die Auswahl kann aber auch über die Anzahl der Michelin-Sterne oder Nutzerbewertungen erfolgen. Ja, der traditionelle Guide Michelin geht mit der Zeit. Wer sich auf der Webseite registriert und die “Editorial Charter” anerkennt, darf miturteilen. Die einzelnen Beschreibungen sind extrem knapp gehalten. Der Eintrag besteht vor allem aus Adresse, Preisspanne, Art der Küche, Zahlmöglichkeiten und Symbol-Legende.

Plus:
Die Restaurantbeschreibungen sind nicht Teil der App, sondern werden vom Server geladen, somit sind sie stets aktuell.

Minus:
Im Ausland verursacht diese Nutzung hohe Roaming-Gebühren.

Unsere Meinung:
Empfehlungen, den man vertrauen kann. Den Michelin-Führer gibt es für einzelne europäische Länder, ganz Europe und einzelne amerikanische Städte. Das Programm wird laufend erweitert.

Gig Guide
Wo spielt die Musik? Die Datenbank des Gig Guides enthält über 40.000 Konzerte im deutschsprachigen Raum sowie rund 1.500 Festivaltermine unter freiem Himmel. Die Gigs kann man nach Ort, Location oder Preislimit filtern. Bei etlichen Konzerten gibt es einen Link direkt zum Vorverkauf. Die Lage der Locations kann man sich in Google Maps anzeigen lassen. Wer nur auf der Suche nach einer coolen Kneipe, Bar oder Konzerthalle ist, wird in der Rubrik „Locations“ fündig. Nachrichten rund um aktuelle Konzerte runden die App ab.

Plus:
Suchfunktion nach Bands und Künstlern. Begrenzung auf einzelne Städte möglich.

Minus:
Nur lückenhafte Angaben zu den Eintrittspreisen.

Unsere Meinung:
Von kleinen Newcomern bis zu den großen Stars findet man sämtliche Konzerte. Die App ist toll, wenn man spontan Lust auf Live-Musik hat und schauen will, wer demnächst in der Umgebung auf der Bühne steht.

Nachtagenten
Fremde Stadt und noch Lust auf ein Getränk? Die Nachtagenten verraten, wo noch etwas los ist. Bars, Clubs, Restaurants, Hotels und Party-Locations werden im Kartenausschnitt angezeigt. Ein Klick auf „Spots“ und man kann gezielt seine Kategorie aussuchen. In den Beschreibungen werten Wertungen für Chic, Preis und Flirtfaktor vergeben. In der Rubrik „Events“ findet man Veranstaltungen wie regelmäßige Partys oder Live-Auftritte.

Plus:
Angesagte Ausgehläden in fremden Städten finden.

Unsere Meinung:
Egal wo man ist, findet man tagesaktuelle Tipps für das Nachtleben.

Dinner Spinner – Allrecipes.de
Was koche ich heute mit den Resten aus dem Kühlschrank? Inspiration gibt der Dinner Spinner. Auf drei Laufbändern werden Rezeptart, Zutaten und Zubereitungszeit als Bilder angezeigt. Schüttelt man das iPhone laufen alle drei Bänder wie bei einem Spielautomaten los. Die Auswahl kann beispielsweise bei “Hauptgericht”, “Aus dem Wasser” und “Bis 1 Stunde” stehen bleiben. Dazu gibt es 71 Rezeptvorschläge, unter anderem Lachs mit Ingwer-Orangen-Balsamico-Glasur. Alle Rezepte stammen von Hobbyköchen aus der Community.

Plus:
Wer es nicht dem Zufall überlassen will, legt Kategorien auf dem “Spinner” fest. Nutzerbewertung kann man Lesen was andere zu dem Rezept sagen.

Unsere Meinung:
Riesige Rezeptauswahl mit Auswahlmöglichkeit nach dem Zufallsprinzip.

Pizza Hut
Um es gleich vorwegzunehmen: Pizza kann man mit dieser App nur in den USA bestellen. Die App der Pizza-Kette brach kurz nach Erscheinen alle Download-Rekorde. Wer sich bei Pizza Hut registrierte hat, kann auf seinem iPhone seine Wunschpizza zusammenstellen, Pasta-Gerichte oder Hühnchenflügel in der nächstgelegenen Filiale ordern. Dazu kann man seine Pizza ganz nach Wunsch belegen. Salami drauf, iPhone zur Seite drehen und der Beleg rutscht auf diese Seite, die andere Hälfte seiner Pizza kann man dann mit Champignons belegen. Die Wunschpizza kann man unter iFaves speichern. Spezialangebote und Gutscheine hängen am virtuellen Kühlschrank. Wer außerhalb des Liefergebiets wohnt, muss sich mit dem Hut Racer zufrieden geben. Bei diesem Rennspiel steuert man den Pizza-Lieferwagen um Hindernisse.

Plus:
Pizza und Pasta vom Sofa aus bestellen. Eigene Kreationen abspeichern.

Minus:
Funktioniert nur nach Registrierung in den USA.

Unsere Meinung:
Der Flyer vom Pizzadienst im heimischen Regal ist stets veraltet, wenn man ihn braucht. Mit dieser App hat man immer alle aktuellen Angebote im Blick und kann bei Bedarf, schnell seine Lieblingspizza ordern.

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