Drehbuch-Skandal: NDR nennt Pseudonym

Unter dem Pseudonym "Maria Funder" hat die gefeuerte NDR-Fernsehfilm-Chefin Doris J. Heinze Drehbücher an den NDR verkauft. Während sich der Skandal um die Ex-Tatort-Chefin ausweitet, ist der Sender um Aufklärung bemüht. Wie der NDR am Montagabend mitgeteilt hatte, verkaufte Heinze neben den Drehbüchern ihres Ehemannes Claus Strobel auch eigene Drehbücher an den NDR.

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Insgesamt verkaufte Heinze dem öffentlich-rechtlichen Sender zwei Drehbücher und ein Konzeptidee über eine externe Produktionsfirma. Heinze war durchaus berechtigt, eigene Werke an ihren Arbeitgeber zu verkaufen. In diesem Fall wäre aber das Honorar wesentlich geringer ausgefallen.

Unklar ist, ob der Film „Die Freundin der Tochter“ wie geplant am 23. September in der ARD ausgestrahlt werden soll. Der Film ist das erste Drehbuch der fiktiven Autorin „Marie Funder“. Die Hauptrollen spielen Katrin Saß und Edgar Selge.

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