„ran“ geht mit Barcelona und Donezk unter

Ach hätte Sat.1 seine legendäre Fußball-Marke "ran" doch erst mit Start der Champions League reaktiviert. Am Freitag gab es mit dem Supercup-Spiel zwischen dem FC Barcelona und Schachtjor Donezk erneut miserable Quoten. Nur 0,49 Mio. bzw. 0,64 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen die beiden Halbzeiten - miese Marktanteile von 5,4% und 7,0%. Erst die Verlängerung kam mit 9,4% noch halbwegs in die Nähe der 10%-Marke. Gewonnen hat den Freitag stattdessen RTL - mit "Die 10 peinlichsten Möchtegern-Stars".

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Der Freitag bei den 14- bis 49-Jährigen:

1,66 Mio. sahen die Ranking-Show um 20.15 Uhr – ein guter Marktanteil von 19,4%. Auch die Wiederholung von „Mario Barth live im Olympiastadion Berlin – Der Weltrekord“ überzeugte im Anschluss. 1,64 Mio. reichten um 21.15 Uhr für gute 18,3%. Den Dreifach-Sieg von RTL komplettiert hat „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ mit 1,55 Mio. und 22,0% auf Platz 3. Ach und übrigens: „Die Oliver Geissen Show“ verabschiedete sich am Freitag mit ihrer letzten Folge nach rund zehn Jahren mit miesen 12,3%. Es war eindeutig Zeit für das Ende.

Unter den RTL-Konkurrenten erging es in der Prime Time ProSieben am besten. „Freedomland – Das Gesicht der Wahrheit“ erzielte um 20.15 Uhr mit 1,12 Mio. 14- bis 49-Jährigen immerhin 12,5% und kam damit auf Platz 4 der Tages-Charts. „Galileo Mystery“ fiel danach auf schwache 8,7%. Die miesen Fußball-Zahlen von Sat.1 haben wir bereits genannt, dazu noch ein kleiner Vergleich: Die erste Halbzeit des Supercup-Matches hatte mit 0,49 Mio. Werberelevanten um 20.45 Uhr genau so viele junge Zuschauer wie Talkshow „Britt“ um 13 Uhr.

Bei den Sendern der zweiten Privat-TV-Liga setzte sich „CSI: NY“ von Vox an die Spitze: Mit 0,99 Mio. zog die 21.05-Uhr-Episode in die Tages-Top-Ten ein und erreichte sehr gute 10,6%. Zuvor gab es für eine weitere „CSI: NY“-Folge schon 9,4%, ab 22 Uhr außerdem 9,2% und 10,7% für „Law & Order: Special Victims Unit“. Sehr zufrieden kann auch RTL II sein: „Auf Kriegsfuß mit Major Payne“ erreichte mit 0,87 Mio. 14- bis 49-Jährigen starke 9,7%. kabel eins blieb diesmal nur mit einer seiner Serien über dem Senderdurchschnitt: „Cold Case“ kletterte auf gute 7,9%. „Ghost Whisperer“ blieb hingegen nur bei mittelmäßigen 5,8% hängen, „Medium“ erreichte gar nur schwache 4,9%.

Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen lief es für die ZDF-Serie „SOKO Leipzig“ besonders gut. Sie kam mit 0,88 Mio. jungen Zuschauern auf gute 9,3% und Platz 10 der Freitags-Charts. Auch „Der Alte“ überzeugte zuvor mit 9,3%, das „heute-journal“ rundete den erfolgreichen Abend mit 7,7% ab. Im Ersten blieb „Mein Traum von Afrika“ bei 5,5% hängen, die 20-Uhr-„Tagesschau“ erreichte davor 10,5% und die „Tatort“-Wiederholung um 21.45 Uhr 8,0%. Bei den kleineren Sendern kann sich Super RTL mit „In einem Land vor unserer Zeit – Das Geheimnis der kleinen Saurier“ über die meisten 14- bis 49-jährigen Zuschauer freuen: 0,33 Mio. bescherten dem Sender um 20.15 Uhr überdurchschnittliche 3,8%. Auch im KI.KA schauten viele junge Erwachsene zu: „Wickie und die starken Männer“ kam um 19.25 Uhr auf 0,30 Mio. und 4,1%.

Der Freitag im Gesamtpublikum:

Insgesamt gewann ein ZDF-Duo den Freitag, gefolgt von einem ARD-Duo. „Der Alte“ hatte mit 4,83 Mio. eindeutig die meisten Zuschauer, die „SOKO Leipzig“ folgt mit 4,07 Mio. Sehern. Auf den Rängen 3 und 4 liegen die 20-Uhr-„Tagesschau“, die im Ersten 3,69 Mio. verfolgten, sowie der ARD-Film „Mein Traum von Afrika“ mit 3,56 Mio. „RTL aktuell“ war mit 3,19 Mio. das meistgesehene Privat-TV-Programm des Freitags.

In der Prime Time hatten die Privatsender wenig Erfolg: „Die 10 peinlichsten Möchtegern-Stars“ kam mit 2,49 Mio. und 10,2% immerhin noch auf Platz 12. ProSieben und Sat.1 mussten sich im Abendprogramm Vox geschlagen geben. Dort kletterten „CSI: NY“ und „Law & Order: Special Victims Unit“ auf Marktanteile von 6,5% bis 8,5%. ProSiebens „Freedomland“ erreichte mit 1,61 Mio. Sehern 6,6%, der Fußball von Sat.1 blieb bei ähnlich schwachen Zahlen wie im jungen Publikum hängen: 5,1% und 7,2% in den beiden Halbzeiten, 8,9% in der Verlängerung.

Bei den kleineren Sendern schoss NDR-Talkshow „Die Tietjen und Dibaba“ um 22 Uhr mit 1,03 Mio. Zuschauern auf sehr gute 5,8%, die „Lokalzeit“ im WDR Fernsehen erreichte um 19.30 Uhr 5,0%.

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