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Apple: China Unicom vertreibt iPhone

Es ist ein ereignisreicher Freitag für Apple: Der Verkauf des lang ersehnten neuen Betriebssystems "Snow Leopard" beginnt heute, doch das ist noch nicht alles. Wie US-Medien berichten, haben sich die monatelangen Spekulationen nun bewahrheitet - das Debüt des iPhones in China steht offenbar kurz bevor. Als Vertriebspartner tritt China Unicom auf, das angeblich schon fünf Millionen Einheiten bestellt habe. Die Auslieferung soll schon im vierten Quartal beginnen. Die Aktie legt vorbörslich zu.

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Die Gerüchteküche brodelte wieder einmal über: Kommt es oder kommt es nicht nach China, Apples Bestseller, das iPhone? Dass es überhaupt solange gedauert hat, auf den fast 700 Millionen Nutzer starken Mobilfunkmarkt vorzudringen, ist angesichts des enormen Erfolgs von Apples Smartphones erstaunlich, wenn auch nicht überraschend. Seit jeher gelten in China nämlich andere Vertrags- und Nutzungsbedingungen. WLAN-Verbindungen sind etwa gesetzlich nicht erlaubt, Vertragsbindungen mit monatlichen Festzahlungen ungewöhnlich.
 
Dennoch scheint Apple nach jahrelangen Verhandlungen nun endlich mit einem Mobilfunkprovider Einigkeit erzielt zu haben. Dieser Partner ist, wie vielfach spekuliert wurde, China Unicom. Der zweitgrößte Mobilfunkprovider des asiatischen Riesenreiches verfügt im Gegensatz zum Platzhirsch China Mobile über das für die schnelle Internetnutzung nötige 3G-Datennetz.
Exklusiv-Bindung an China Unicom für drei Jahre
 
Nach übereinstimmenden Medienberichten habe China Unicom bereits fünf Millionen Exemplare bei Apple bestellt. Eine Auslieferung wird bereits im vierten Quartal folgen. Das erklärte der zweitgrößte chinesische Mobilfunkprovider in einer Presseerklärung zu den jüngsten Geschäftszahlen. Der Exklusiv-Vertrag läuft über drei Jahre.

Doch es gibt noch mehr erfreuliche Mitteilungen für Apple-Fans. Am heutigen Freitag startet der Verkauf des neuen Betriebssystems „Snow Leopard“, der sogar um zwei Wochen vorgezogen wurde. Tech-Ikone Walt Mossberg war allerdings nicht sehr begeistert von dem Upgrade. „Es macht ein sehr gutes Betriebssystem ein bisschen besser.“

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