Anzeige

Konjunktur: Kaufen für den Aufschwung

Der Hoffnungsschimmer wird zur Gewissheit: Deutschlands Wirtschaft ist auf dem besten Weg, die Talsohle zu verlassen. Das beweist nicht nur der überraschende Anstieg des BIP im zweiten Quartal, der in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde, sondern auch der Konsumklima-Index, der die Stimmung der Verbraucher misst. Zum fünften Mal in Folge ist der wichtige Konjunkturindex nun schon gestiegen – und das noch deutlicher als im Vormonat. Kommt die konjunkturelle Erholung nun schneller als erwartet?

Anzeige
Anzeige

Der Hoffnungsschimmer wird zur Gewissheit: Deutschlands Wirtschaft ist auf dem besten Weg, die Talsohle zu verlassen. Das beweist nicht nur der überraschende Anstieg des BIP im zweiten Quartal, der in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde, sondern auch der Konsumklima-Index, der die Stimmung der Verbraucher misst. Zum fünften Mal in Folge ist der wichtige Konjunkturindex nun schon gestiegen –  und das noch deutlicher als im Vormonat.  Kommt die konjunkturelle Erholung nun schneller als erwartet?

Das zarte Pflänzchen Hoffnung bekommt neue Nahrung: Das, was die Aktienmärkte seit fast einem halben Jahr vorwegnehmen, findet allmählich seine fundamentale Untermauerung – die konjunkturelle Talfahrt geht zu Ende.
Eine solche Trendwende ließ sich in der vergangenen Woche bereits beim Bruttoinlandsprodukt des zweiten Quartals ablesen, das zur Überraschung vieler Marktbeobachter erstmals seit einem Jahr wieder wuchs – zwar nur um 0,3 Prozent, doch immerhin. Die Rezession ist damit Geschichte. Doch was kommt danach?

Das Vertrauen beim Konsumenten kehrt zurück – beste Stimmung seit 2006

Traut man einem der meist beachteten Konjunktur-Indikatoren, der von der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) herausgegeben wird, hat sich die Stimmung unter Deutschlands Verbrauchern längst wieder aufgehellt. So legt der Konsumklima-Index zum fünften Mal in Folge zu und steige im September um 3,7 Punkte, nachdem der Indikator im August bereits um 3,4 Punkte zugelegt hatte. Das viel beachtete Konjunkturbarometer steigt damit mit 31,1 Punkten auf den höchsten Stand seit Dezember 2006. Seinerzeit haussierte die deutsche Wirtschaft so stark wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr.

Anzeige

Ob damit eine nachhaltige Erholung Konsens sei, wird von Ökonomen aber noch kritisch betrachtet. „Ob dieser positive Trend auch künftig anhalten wird, hängt davon ab, inwieweit sich der Arbeitsmarkt im Verlauf des Jahres eintrübt“, erklärt ein GfK-Sprecher. „Ein starker Anstieg der Erwerbslosigkeit würde sicherlich auch das Konsumklima belasten.“

Konjunkturexperten bleiben vorsichtig: „Langsam aus der Krise herausbewegen“

Volkswirte beginnen dann auch schon damit, ihre Prognose für das nächste Jahr nach oben zu korrigieren. So rechnet die Deutsche Bank nunmehr mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaft in 2010 von 1,4 Prozent – zuvor lagen die Schätzungen noch 1 Prozent niedriger. „Wir sehen eine Phase der Stabilisierung“, glaubt auch Christian Dreger, Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Doch für Optimismus sei es noch zu früh: „Insgesamt aber wird sich Deutschland eher langsam aus der Krise herausbewegen.“

Das dokumentieren bislang auch die jüngsten Geschäftsergebnisse der führenden deutschen Medienkonzerne. Erst gestern hatte Europas größter TV-Konzern, die RTL Group, einen Gewinneinbruch von 37 Prozent im ersten Halbjahr bekannt geben müssen. Konzernchef Gerhard Zeiler betonte, man wolle keine Prognose für das Gesamtjahr abgeben, da das Werbeumfeld zu „herausfordernd“ bleibe.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*