Michaela Schaffrath verklagt Gimahhot

Dieser Spass könnte für Gimahhot teuer werden. Das Hamburger Start-up hatte sich einen Aprilscherz mit Michaela Schaffrath, ehemals, "Gina Wild" erlaubt. Jetzt verklagt die Schauspielerin die Shopping-Plattform auf 40.000 Euro Schadensersatz. Frech kommentiert Gimmahhot-Gründer Thomas Promny: „Die Schadenersatzforderung von Frau Schaffrath empfinden wir als völlig übertrieben. Zufällig haben wir ein Angebot von Dolly Buster eingeholt, die so einen Scherz für 1.500 Euro mitgemacht hätte“.

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Die beiden Parteien treffen sich nun am 29. September 2009 vor dem Landgericht Hamburg. Am ersten April hatte Gimahhot in seinem Firmenblog ein Posting veröffentlicht, in dem bekannt gegeben wurde, dass die Hamburger Gina Wild als neues Werbegesicht verpflichtete hätte. Das Unternehmen sollte fortan nicht mehr „Gimahhot“, sondern „Ginahot“ heißen.

Bebildert wurde die Mitteilung mit einem lächelnden Thomas Promny, der auf der Firmenterasse einen Schaffrath-Pappaufsteller die Hand schüttelte. Der spaßige Blog-Eintrag wurde sofort von den Anwälten der Schauspielerin abgemaht. Promny musste daraufhin zugeben: „Wir haben nicht damit gerechnet, dass unser Aprilscherz so weitreichende Folgen haben würde.“

Die Hamburger Shopping-Plattform hat mittlerweile mehr als eine Millionen Nutzer pro Monate und ein Sortiment von mehr als 160.000 Artikeln. Gerade hat das Start-up in einer zweiten Finanzierungsrunde 670.000 Euro von einem „großen Privatinvestor“ erhalten.

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