‚Süddeutsche‘ überarbeitet ‚SZ-Magazin‘

Für Freunde des "SZ Magazins" ist heute vieles anders: Wegen Maria Himmelfahrt erscheint das Heft diesmal bereits am Donnerstag und schon beim ersten Blick auf das Cover wird klar: Es sieht anders aus. Chefredakteur Dominik Wichmann und Art Direktor Daniel Bognár haben das Magazin optisch und inhaltlich überarbeitet. Ein Opfer des Umbaus ist die Kochkolumne "Nimm 3", die aus dem Heft ins Web verbannt wird. Dafür werden in den nächsten zwei Wochen drei neue Kolumnen starten.

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Die Redaktion erklärt im Editorial, was das neue „SZ Magazin“ ausmacht: „Es bietet jetzt mehr Farbe, eine zeitgemäßere Bildsprache, größere Übersichtlichkeit und weiterführende Informationen oder persönliche Eindrücke des Autors am Ende jedes Artikels.“ Weiter heißt es: „Außerdem haben wir ein paar neue Kolumnen; zwei beginnen heute“. Das ist zum einen direkt am Heft-Anfang die Rubrik „Fünfzig Zeilen“. In ihr geht es um aktuelle Phänomene unseres Alltags. Das erste Wunderding, über das berichtet wird, ist die Wasserflasche. Die Kolumne wird abwechselnd von Andreas Bernard, Georg Diez und Tobias Kniebe geschrieben. Die zweite neue Kolumne hört auf den Namen „Da kommt was auf uns zu“ und beschäftigt sich mit neuen Filmen, Büchern, Tends und Reisezielen „von denen wir selbst begeistert sind“.

Glaubt man dem Editorial, kommt der echte Kracher aber erst noch. „Vor allem freuen wir uns auf die neue Rubrik ‚das Kochquartett‘: Darin berichten uns von nächster Woche an abwechselnd jeden Freitag Anna Schwarzmann, Anna Sgroi, Christian Jürgens und Tim Raue, was sie in ihren Restaurants kochen“. Die Spannbreite reicht von asiatischen Gerichten bis zu bayerischer Hausmannskost.

Neben den neuen Rubriken und einer überarbeiteten Optik scheint das Heft auch thematisch noch einen Tick jünger und „Neon“-ähnlicher geworden zu sein: Die Titelgeschichte porträtiert das Trauma eines Paares, dessen Sohn von der Tagesmutter getötet wurde und das nun versucht „wieder glücklich zu werden“. Dazu gibt es eine Story über Snap und ihren 90er-Welthit „The Power“ und eine launige Geschichte über das Milliarden-Geschäft mit iPhone-Apps.

Als Grund für den Relaunch zitiert das Editorial einfach aus Giuseppe Tomaso di Lampedusas Buch „Der Leopard“: „Es muss sich alles ändern, damit es bleibt, wie es ist.“

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