’stern‘-Sensationserfolg mit Jacko-Sonderheft

Der frühe Tod eines Weltstars, das bizarre Leben einer tragischen Figur - das ist der Stoff, aus dem Magazin-Erfolge gemacht werden. Der "stern" konnte dies im Fall Michael Jackson gleich doppelt nutzen. Nach einem hervorragenden Wert des regulären Titels im Einzelverkauf wird auch das Sonderheft zum Tod des Popstars zum Mega-Seller: Nach Grosso-Schätzungen wird die 7,50 Euro teure Edition mehr als 200.000 Mal verkauft werden. Der Verlag war vom Erfolg selbst überrascht und druckte eine zweite Auflage.

Anzeige

Die Verkaufszahlen sind vor dem Hintergrund des auch für ein Sonderheft hohen Copy-Preises extrem ermutigend. „stern“-Chefredakteur Andreas Petzold: „Angesichts der hohen Fotohonorare haben wir uns zu einem mutigen Verkaufspreis entschieden.“ Die bisherigen Sonderhefte (unter anderem „60 Jahre Deutschland“, „Obama“) gingen für 6,00 Euro über den Tresen.

Beim Thema Michael Jackson konnte der „stern“ seine hohe Kompetenz in der Verbindung anspruchvolle Redaktion plus eindrucksvolle Fotostrecken ausspielen. „Ein solches Projekt“, so Petzold, „ist eine Freude für jeden Layouter“. Für den Text zeichnete unter anderem der versierte Fachautor Jochen Siemens verantwortlich.

Die Produktion des Sonderheftes war laut Petzold schnell entschieden: „Wir waren überhaupt nicht zögerlich und wussten gleich, dass dies ein Sonderheft werden muss.“ Folgerichtig sicherte sich das Hamburger Magazin für den Extra-Titel umgehend die Exklusivrechte an dem legendären Jackson-Foto von Herb Ritts und brachte dieses auf dem Cover.

Die guten Verkaufszahlen des „stern“-Sonderheftes waren nicht die einzigen im Zusammenhang mit dem Tod von Michael Jackson. Auch reguläre Ausgaben zahlreicher Magazine haben sich – wie berichtet – sehr stark verkauft. So durfte sich „Der Spiegel“ mit 416.094 Einzelverkäufen über das erfolgreichste Heft seit 20 Wochen freuen, der „stern“ über die besten Zahlen seit 24 Wochen. Die „Gala“ übersprang zum ersten Mal im Jahr 2009 die Einzelverkaufszahl von 200.000, die „Bunte“ verkaufte sich so gut wie seit fast zwei Jahren nicht und die „Bravo“ sogar so gut wie seit über drei Jahren nicht mehr.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige