„Guardian“ bestreitet „Pay wall“-Pläne

Ein Fragebogen für registrierte Nutzer des "Guardian" hat in der englischsprachigen Medienwelt für Aufregung gesorgt: Dort wird ein "Members club" angeregt, der – gegen Geld – besondere Inhalte, exklusive Produkte und "Kontakt zu unseren Journalisten" anbieten würde. Online-Chefin Emily Bell beeilte sich zu versichern, die Zeitung plane keine "pay wall", kostenpflichtige Inhalte im Netz seien überhaupt eine dumme Idee, "wie Rupert Murdoch zweifellos bald herausfinden wird".

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Sprecher der Zeitung nannten den Fragebogen Teil einer „Idee im frühen Stadium“. Allerdings ist die Idee, ein Medium mit loyaler Gefolgschaft zum Markenkern für eine Art Klub zu machen, weder neu noch ganz unlogisch.
Emily Bell, die bei der britischen Prestigezeitung die Online-Strategie verantwortet, dementierte „Paid-content“-Gerüchte mit größmöglicher Schärfe: Vor sechs Monaten sei in der Sektion Kreuzworträtsel die letzte Bezahlgrenze beim „Guardian“ gefallen, und wenn es nach ihr ginge, würde sie nie wiederkehren. Zu der von Rupert Murdoch angestoßenen Diskussion über Bezahlinhalte sagte Bell, schon „rudimentary maths“ würden zeigen, dass daraus nichts werden könne.

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