Xing erlaubt Piratenpartei-Gruppe

Peinliches Zugeständnis beim Businessnetzwerk Xing. Das Hamburger Kontakt-Portal hat sich dem Druck seiner Community gebeugt und der Piratenpartei jetzt doch gestattet, eine eigene Xing-Gruppe zu gründen. Nachdem das Netzwerk dies zunächst mit einer unglücklichen Begründung verwehrte, äußerten die User vor allem via Twitter ihren Unmut.

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Das Verbot wurde vor allem durch die Begründung zum Aufreger: Xing lasse „keine Gruppen zu, die hauptsächlich der Diskussion aktueller Tagespolitik dienen oder parteipolitisch motiviert sind“. Nur die im Bundestag vertretenen Parteien sollten dieses Privileg erhalten. Die Piratenpartei besetzt aber mit dem übergelaufenen Ex-SPD-Abgeordneten Jörg Tauss einen Sitz im Bundestag. Xing änderte daraufhin die Begründung: Zugelassen seien nur Parteien mit Fraktionsstärke.

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