Bauer rechnet mit sattem Umsatzplus 2009

Die Bauer Media Group rechnet für 2009 offenbar mit einem Umsatzplus von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 2,5 Mrd. Euro. Das hat die Zeitschrift "Horizont" aus einer Aussage von Bauer-Digital-Geschäftsleiter Sven-Olof Reimers hochgerechnet. Das Wachstum liegt aber vor allem an Zukäufen. So hat Bauer 2008 die Zeitschriften- und Radiosparte des britischen Verlags Emap übernommen. Die Groß-Übernahme wird nun erstmals in der Bilanz für 2009 konsolidiert, was den Vergleich schwierig macht.

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In 2009 hat Bauer den polnischen Magazin-Verlag Phoenix Press mehrheitlich dazugekauft. Bereits ohne den dicken Brocken Emap erwirtschaftete Bauer im vergangenen Jahr 877 Millionen Euro Umsatz – eine Steigerung von 42 Millionen Euro. Der Inlandsumsatz ging 2008 dagegen von 979 auf 910 Millionen Euro zurück. Bauer erhofft sich im Inlandsgeschäft wohl einen Schub durch das mittlerweile stark ausgebaute Digital-Geschäft. Gerade startete der Verlag mit Wunderweib.de sein bisher ambitioniertestes Web-Projekt. Eine Redaktion von 20 Leuten soll die Inhalte von 30 Frauenzeitschriften online-gerecht aufbereiten.

Bauers Digital-Mann Reimers sagte „Horizont“, dass er in seiner Sparte für das Gesamtjahr rund 50 Mio. Euro erwartet und dass dies etwa zwei Prozent des erwarteten Gesamt-Umsatzes entspreche. Reimers versah seine Schätzung vorsorglich allerdings mit dem Attribut „ganz grob“.

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