„Die Bombe“: Claus Kleber de luxe

Anlässlich des opulenten Reportage-Dreiteilers über "Die Bombe" vom "Ersten Moderator" des ZDF wartet "SZ"-Aufklärer Hans Leyendecker mit einem detailreichen Hintergrundstück über die privilegierte Rolle von Claus Kleber auf. Den Moderator des "heute journals" musste Nikolaus Brender bekanntlich Ende 2007 überzeugen, den Chefredakteursjob beim "Spiegel" auszuschlagen. Luxuriöse Reportagen sind offenbar ein Teil der Vereinbarung – neben 480.000 Euro jährlich, auf die Leyendecker den smarten Kleber schätzt.

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„Die Bombe“ über Geschichte und Gegenwart der atomaren Rüstung läuft in drei Teilen an diesem Mittwoch, Donnerstag (jeweils 22.45 Uhr) sowie am Sonntag (23.30 Uhr): Zwar spät, aber laut „SZ“ in Ausstattung und Etat „ganz weit oben“. 1.192.765,20 Euro plus einiger Extras habe die Mini-Serie laut Vertrag mit der NDR-Tochter Cinecentrum GmbH in Hamburg gekostet. Den Minutenpreis von mindestens 8835,30 Euro findet Leyendecker „wirklich de luxe“ und „außergewöhnlich exklusiv“.
Leyendecker bietet zu Klebers angeblichen 480.000 Euro auch einige Vergleichszahlen: ARD-Anchor Tom Buhrow werde „auf etwa 180.000 Euro geschätzt“, Klebers Kollegin Marietta Slomka „soll angeblich gut 280.000 Euro bekommen“.
Auch „FAZ“-Medienchef Michael Hanfeld nähert sich der „Bombe“, allerdings inhaltlich: „Eine beeindruckende Recherche.“

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