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Microsofts Gewinneinbruch schockt Anleger

Der weltgrößte Software-Konzern Microsoft leidet stärker unter der Krise, als die Börse erwartet hat. Der Gewinn ging auf Jahressicht um 18 Prozent zurück, im vergangenen Quartal sogar um 30 Prozent. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen den Abbau von etwa 5000 Stellen an. Die Anleger werteten den Kurs nachbörslich trotzdem nach unten. Bessere Zeiten zeichnen sich schon ab. Bald kommt Windows 7, der Nachfolger des ungeliebten Vista und auch die neue Suchmaschine Bing, macht den Management Hoffnung.

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Der Gewinn des Konzern brach im jüngsten Geschäftsquartal um fast 30 Prozent auf 3,0 Milliarden Dollar ein, der Umsatz fiel um 17 Prozent auf 13,1 Milliarden Dollar. Finanzvorstand Chris Liddell sagte aber, es gebe „einige Anzeichen, dass das Schlimmste vorüber ist“.

Der Gewinn des Konzern brach im jüngsten Geschäftsquartal um fast 30 Prozent auf 3,0 Milliarden Dollar ein, der Umsatz fiel um 17 Prozent auf 13,1 Milliarden Dollar. Finanzvorstand Chris Liddell sagte aber, es gebe „einige Anzeichen, dass das Schlimmste vorüber ist“.
Das Software-Haus verpasste vor allem eine psychologisch wichtige Wende. Nach dem Vorquartal war es erst das zweite Mal in der Unternehmensgeschichte, dass der Konzern Umsatzrückgänge hinnehmen musste. Über viele Jahre zog das Unternehmen einen Teil seines großen Selbstvertrauens, dass die Umsätze einfach nicht zurück gehen können. Diese Illusion ist zerstört. Die Zurückhaltung von Unternehmen und Verbrauchern bei Neuanschaffungen machten Microsoft vor allem zu schaffen.
Alle fünf Konzernsparten verzeichneten Gewinnrückgänge. Die Sparte mit dem Betriebssystem Windows kommt auf einen Umsatzrückgang von 29 Prozent, die Bürosoftware Office verbuchte ein Minus von 13 Prozent und die Unterhaltungssparte nahm 25 Prozent weniger ein.
Auch die Entwicklung im Online-Sektor ist enttäuschend. Die Internetgeschäfte gingen um 13 Prozent zurück. Ein Abkommen mit Yahoo, das seine Einbußen tags zuvor mitgeteilt hatte, wird in dieser Woche nicht mehr erwartet, die Gespräche über eine Kooperation bei der Internetsuche werden durch die schlechten Ergebnisse aber noch dringlicher.

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