Burda fordert null Mehrwertsteuer für Print

In einem Gespräch mit dem "Manager Magazin" hat Verleger Hubert Burda eine Befreiung von der Mehrwertsteuer für Print-Erzeugnisse als "sehr hilfreich" bezeichnet. In Großbritannien und Finnland hätten sich Steuer-Erleichterungen für Print-Produkte bereits bewährt. Burda erneuerte zudem seine Forderung nach einem umfassenderen Leistungsschutzrecht für Verlage.

Anzeige

Verlage würden mit journalistischen Produkten nicht genug verdienen, um ihre Websites profitabel zu betreiben. Burda fordert einen „Fair Share“, einen Anteil der Gewinne der Suchmaschine Google für die Vertreiber journalistischer Inhalte. Burda wörtlich: „Aktuell gibt es nur einen Sieger, und das ist Google mit seiner Verlinkung von Suchanfragen auf konkrete Angebote. Das ist die Killerapplikation.“

Im Netz sei Journalismus nur mit Werbung meistens nicht finanzierbar, so Burda. Den Print-Sektor selbst bewertete er positiver: „Zeitschriften bleiben trotz Internet ein reifes, aber sehr gesundes Geschäft.“ Hubert Burda ist außerdem Präsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige