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„FR“-Medientempel: das Umzugsvideo

"Die 'Frankfurter Rundschau' hat das Rad neu erfunden." Das wäre eine passende, wenngleich nicht ganz zutreffende Beschreibung des Workflows am neuen Redaktionssitz in Sachsenhausen. The Hub, das Rad: So nennt man das Zentrum des Newsrooms beim Londoner "Daily Telegraph", der Vorbild bei der "FR"-Neustrukturierung ist. The Hub ist eine Art runder Tisch, an dem die Blattmacher ihr Produkt planen und produzieren. Eine Redaktion, verschiedene Medien - kann das gutgehen? Die Antwort gibt ein Video.

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„Die ‚Frankfurter Rundschau‘ hat das Rad neu erfunden.“ Das wäre eine passende, wenngleich nicht ganz zutreffende Beschreibung des Workflows am neuen Redaktionssitz in Sachsenhausen. The Hub, das Rad: So nennt man das Zentrum des Newsrooms beim Londoner „Daily Telegraph“, der Vorbild bei der „FR“-Neustrukturierung ist. The Hub ist eine Art runder Tisch, an dem die Blattmacher ihr Produkt planen und produzieren. Eine Redaktion, verschiedene Medien – kann das gutgehen? Die Antwort gibt ein Video.
Eine Woche nach dem Umzug sind die Redakteure immer noch dabei, Kartons auszupacken und sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Ein ehemaliges Straßenbahndepot wurde für die Fließbandarbeit der modernen Medienproduktion hergerichtet. Weite Flächen, beinahe endlos hohe Decken: News-Kathedrale statt Redaktionsstube.

Mit einem selbstgedrehten Video dokumentiert der Verlag Reaktionen und Stimmung unmittelbar nach dem Umzug. Ergebnis: von einigen „Ausreißern“ und einiger Skepsis abgesehen reagiert die „FR“-Community insgesamt recht positiv auf den Neuanfang im Depot Sachsenhausen. Nach dem Motto „schneller, höher, weiter“ schreibt Chefredakteur Uwe Vorkötter, dass man nicht etwa eine simple Zentralredaktion geschaffen haben, sondern deren Ausbaustufe: den „Newsroom 2.0“. Der unterscheidet sich von früheren Versionen dadurch, dass alle Verbreitungswege, ob print, online oder mobil, gleichzeitig angesteuert werden können. Zur Begründung schreibt Vorkötter: „Inzwischen ist dem größten Großverlag und dem kleinsten Kleinverlag klar, dass er das Internet braucht – nicht umgekehrt.“


Für die Redaktion bedeutet dies eine Nachrichtenpräsenz fast rund um die Uhr. Zu den üblichen Schlusszeiten für die Früh- und Spätausgabe der gedruckten Zeitung kommen nun noch „Touch-Points“ hinzu, Zeiten also, in denen die Computer- oder Handynutzung gewöhnlich besonders hoch ist. Einen Unterschied hat der „FR“-Chef nach einigen Tagen in der neuen Umgebung doch ausgemacht: Seine Redakteure nennen „The Hub“ nicht das Rad, sondern die „Brücke“, wie bei Raumschiff Enterprise.

>> „FR“-Chef Vorkötter über den Newsroom 2.0

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