G+J: Noch mehr Zentralredaktionen?

Nach einem Bericht des "Hamburger Abendblatt" wird die vieldiskutierte Pool-Redaktion der Wirtschaftsmedien zum Spar-Modell auch bei anderen Titeln. Danach sollen aus Kostengründen bei bestimmten Themenbereichen "Kompetenzzentren" mehrere Objekte mit Inhalten beliefern. Das Umbauprojekt soll am vergangenen Dienstag bei einem Treffen von Vorstandschef Bernd Buchholz mit Geschäftsführern und Chefredakteuren gestartet worden sein.

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Wie Medienautor Kai-Hinrich Renner schreibt, sei mit Oliver Radtke ein sogenannter Change Manager ernannt worden. Dieser solle bis Ende September Ideen der Chefredakteure zusammentragen, wie die Titel in gleichbleibender Qualität zu geringeren Kosten produziert werden könne.
Zudem sei beschlossen worden, dass künftig alle Online-Aktivitäten des Hauses auf einer gemeinsamen technischen Plattform erstellt werden sollen. Mit diesem Projekt sei Ingrid Haas, Geschäftsführerin der Wirtschaftsmedien, betraut worden. Sie hatte bereits die Integration der Wirtschaftspresse in die Zentralredaktion am Baumwall gemanagt.
Und Renner liefert noch eine interessante Zahl: Nach G+J-internen Berechnungen werde das Unternehmen 2009 rund 2,5 Milliarden Euro erlösen, gegenüber 2,76 Milliarden im vergangenen Jahr. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen und Steuern werde bei 130 bis 160 Millionen liegen. 2008 schlugen da noch 225 Millionen Euro zu Buche.

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