Gruner + Jahr: „Nido“ hat gute Chancen

Die Perspektiven für Gruner + Jahrs neuesten Zögling „Nido“ sind trotz der desaströsen Marktlage gut. Wie aus Grosso-Kreisen zu hören ist, wird das junge Family-Magazin um 70.000 Exemplare im Einzelverkauf absetzen und damit über Business-Plan liegen. Auch die Anzeigenbuchungen der Erstausgabe waren mit Blick auf die Krise prächtig. Es spricht also viel dafür, dass die […]

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Die Perspektiven für Gruner + Jahrs neuesten Zögling „Nido“ sind trotz der desaströsen Marktlage gut. Wie aus Grosso-Kreisen zu hören ist, wird das junge Family-Magazin um 70.000 Exemplare im Einzelverkauf absetzen und damit über Business-Plan liegen. Auch die Anzeigenbuchungen der Erstausgabe waren mit Blick auf die Krise prächtig.
Es spricht also viel dafür, dass die Entwicklung der „Neon“-Chefredakteure demnächst flügge werden könnte. Schließlich braucht der Verlag bei den anstehenden Sparrunden auch Erfolgsgeschichten. Dennoch ist eine Entscheidung über die Erscheinungsweise von „Nido“ 2010 nicht vor dem Herbst zu erwarten. Dann wird der zweite Test gestartet. Und in derart ernsten Zeiten wird ohnehin der G+J-Aufsichtsrat die Entscheidung über die Zukunft von „Nido“ fällen.
Unterdessen gehen das Mega-Sanierungsprojekt des Vorstands in die heiße Phase. Ab kommenden Mittwoch, so ist zu hören, wird die Konzernleitung mit dem Gesamtbetriebsrat, Gewerkschaftsvertretern sowie Anwälten über die im Raum stehenden Maßnahmen verhandeln, die zahlreiche Arbeitsplätze kosten könnten. Oberstes Ziel der Arbeitnehmervertreter ist daher auch die Beschäftigungssicherung. Es steht zu erwarten, dass Gruner + Jahr im August die getroffenen Entscheidungen kommunizieren wird. Gerechnet wird mit einer grundlegenden Neuaufstellung der Vermarktung, dem Verkauf oder der Einstellung einzelner nicht profitbabler Titel sowie dem Outsourcen von Unternehmensbereichen.

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