USA: Webradio und SoundExchange einigen sich

Das Internetradio Pandora und die US-Verwertungsgesellschaft SoundExchange haben sich auf ein Modell für die Vergütung von gestreamter Musik geeinigt. Danach müssen Webradio-Sender künftig entweder eine neue, verringerte Gebühr pro Musikstück und Hörer oder 25 Prozent ihrer US-Einnahmen abführen. Das Abkommen hat Auswirkungen für die gesamte Branche.

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Angewendet wird die diejenige Abgabeart, die die höhere Summe ergibt. Die Regelung gilt für alle Webradio-Stationen in den USA, die jährlich mehr als 1,25 Millionen Dollar einnehmen. Sender, die darunter liegen, können entweder die neue Gebühr pro Stream oder eine Pauschale zahlen.

Mit der Einigung endet ein zwei Jahre schwelender Zwist zwischen Webcastern und der Interessenvertretung von Künstlern und Musik-Labels. Die Vereinbarung gilt rückwirkend zum Jahr 2006 und läuft Ende 2015 aus.

Der CTO von Pandora, Tom Conrad, erklärte, dass Pandora mit diesem langfristigen Abkommen über erträgliche Urheberrechtsabgaben endlich Rechtssicherheit erlangt hätte.

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