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Zeit Online sucht falschen Twitterer

Das Original heißt @zeitonline. Doch Twitter-Piraten zwitschern gerne mal unter falscher Flagge. Jetzt macht sich ein Unbekannter einen Spaß daraus als @ZEIT_ONLINE kurze Nachrichten zu posten. Er oder Sie „veröffentlicht“ unter dem falschen Namen „nun mehrmals täglich Links zu unseren Geschichten, gibt Kommentare in unserem Namen ab und veranstaltet Umfragen in unserem Namen“, beschwert sich […]

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Das Original heißt @zeitonline. Doch Twitter-Piraten zwitschern gerne mal unter falscher Flagge. Jetzt macht sich ein Unbekannter einen Spaß daraus als @ZEIT_ONLINE kurze Nachrichten zu posten. Er oder Sie „veröffentlicht“ unter dem falschen Namen „nun mehrmals täglich Links zu unseren Geschichten, gibt Kommentare in unserem Namen ab und veranstaltet Umfragen in unserem Namen“, beschwert sich Chefredakteur Wolfgang Blau in seinem Blog ZEITansage.

Das Original
„Wir freuen uns natürlich über jeden Link und darüber, beachtet, gelesen, diskutiert, angesprochen und „gefollowed“ zu werden“, heißt es weiter. „Was aber nicht geht: Wir können es nicht erlauben, dass eine uns unbekannte Person vorgibt, im Namen von Zeit Online zu sprechen, und unser Markenzeichen verwendet. Eine journalistische Marke und ihre Glaubwürdigkeit sind kein Spielzeug.“

Die Fälschung
Blau und sein Team fahnden nun nach dem Besitzer des falschen Accounts. Kein einfaches Unterfangen. Denn @ZEIT_ONLINE kann man offenbar keine Direct Messages schreiben und auch eine Beschwerde bei Twitter selbst blieb bislang ohne Erfolg.
Blau bittet die Betreiber des Fake-Accounts deshalb sich „umgehend mit der Geschäftsführung in Verbindung zu setzen“. Er fände es sehr schade, den üblichen Rechtsweg einschlagen zu müssen, „der ab einem gewissen Punkt dann unausweichlich und sehr teuer wird.“
Die „Hamburger Morgenpost“ hat bereits ganz ähnliche Erfahrungen gemacht . Der „Mopo“ gelang es jedoch nie, die Hintermänner des falschen Twitter-Accounts zu stellen. Twitter selbst war in diesem Fall nie eine große Hilfe. Lässt sich nur für die „Zeit“ hoffen, dass der falsche Redaktions-Zwitscherer aufgibt und sich mit dem Verlag einigt.

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