Deutsche brauchen nur 15 TV-Sender

Die deutschen Fernsehzuschauer schauen im Durchschnitt nur 15 TV-Sender länger als zehn Minuten pro Monat. Das zeigt eine neue Studie des ProSiebenSat.1-Vermarkters SevenOne Media. Die Studie verrät interessante Zahlen über den deutschen Fernsehmarkt und -konsum. So sind in Deutschland laut GfK rein theoretisch mehr als 2.500 TV-Sender empfangbar, von denen heftige 960 im Rahmen der Einschaltquotenmessung […]

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Die deutschen Fernsehzuschauer schauen im Durchschnitt nur 15 TV-Sender länger als zehn Minuten pro Monat. Das zeigt eine neue Studie des ProSiebenSat.1-Vermarkters SevenOne Media. Die Studie verrät interessante Zahlen über den deutschen Fernsehmarkt und -konsum.

So sind in Deutschland laut GfK rein theoretisch mehr als 2.500 TV-Sender empfangbar, von denen heftige 960 im Rahmen der Einschaltquotenmessung ausgewiesen werden. Zu diesen 960 Kanälen gehören über 850 aus dem Free-TV und über 100 aus dem Pay-TV. Die Zahl der durchschnittlich empfangbaren Sender ist im Vergleich zum Jahr 2008 von 63 auf 72 gestiegen, die voran schreitende Digitalisierung sorgt für diese Entwicklung.

Obwohl die Haushalte also 72 Kanäle empfangen können, nutzen sie nur 15 länger als 10 Minuten pro Monat. 80% der TV-Nutzung fallen sogar auf nur 6 Sender. Insgesamt gesehen entfällt laut der Studie 96,6% des Konsums der 14- bis 49-Jährigen auf nur 37 Free-TV-Sender mit einem Marktanteil von mindestens 0,1% – wenn man die Dritten der ARD getrennt betrachtet, was man eigentlich tun sollte, sind es 43. Weitere 1,2% entfallen auf über 800 weitere von der GfK erkennbare Free-TV-Sender, die rund 100 Pay-TV-Kanäle kommen auf einen gemeinsamen Markanteil von 2,0%.

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