„Washington Post“ sagt Journalisten-Dinner ab

Die "Washington Post" sagt ihr geplantes Meet & Greet mit Journalisten des Blattes ab. Auf einem Flyer warb die Zeitung dafür, Redakteure gegen eine Bezahlung von 25.000 Dollar exklusiv im Haus der Verlegerin Katharine Weymouth zu Hintergrundgesprächen zu treffen. Nachdem die Politik-Website Politico.com auf die etwas unlautere Anzeige aufmerksam machte, sagte der Verlag den für den 21. Juli geplanten Termin ab.

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„So etwas hätte nie passieren dürfen“, erklärt Weymouth nun. Der Flyer sei ein nicht abgenommener Entwurf „übereifriger Marketingleute“, die über das Ziel hinausgeschossen seien, heißt es. Auch Chefredakteur Marcus Brauchli gibt sich beschwichtigend: „Der Zugang zu ‚Washington Post‘-Journalisten ist nicht käuflich.“

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