Ballack & HSV: Achtung, Twitter hört mit!

Der HSV und auch der Ballack-Berater dementieren. Doch Sachar Kriwoj bleibt bei seiner Story. Der Sprecher einer Hamburger Web-Company twitterte am Montag: "Am Nebentisch im ICE sitzen zwei prominente Spielerberater und ein Anwalt. Sie diskutieren seit 15 Minuten einen Ballack-Transfer zum HSV." Zweifel an seiner Darstellung lässt Kriwoj nicht zu: "Ich war früher selbst als freier Sportjournalist für die Netzeitung tätig." Als er die Herren sah, wusste er "um wen es sich handelt".

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Im Zug hörte Kriwoj den Verhandlungen zu und zwitscherte: „Gehalt hängt von den Personalien Petric, Boateng (Anfrage v. Barca), Metzelder und van der Vaart ab. Es geht also auch ohne Manager.“

Bereits sieben Minuten später bekam die ersten Sport-Journalisten Wind von den Verhandlungen. „Das Telefon des Anwalts steht nicht mehr still. Die Presse liest bei Twitter anscheinend mit. Anwalt hat noch nie was von Twitter gehört.“

Doch der gewitzte Advokat reagiert offenbar fix. So notiert Kriwoj: „Der Anwalt ist top. Hat gerade dafür gesorgt, dass zumindest ein Medium die Story morgen nicht bringt. Preis: Homestory.“

Über die Homestory kann sich jetzt ein Kollege freuen, die Story schaffte es trotzdem auf einige Sportseiten. Die meisten Titel taten das Gezwitschere jedoch als Ente ab. Trotzdem: „Dass es so weite Kreise zieht, hat mich schon überrascht“, sagte der Berliner in einem Interview mit Spox.com.

Die meisten Reisenden zwischen Hamburg und Berlin sollten sich demnächst wohl besser in Acht nehmen. Denn Kriwoj überlegt bereits ein Bahn-Blog zu starten. Eintrag vom heutigen Morgen: „Wie blöd kann man sein? Mir gegenüber sitzt ein Werber und schimpft am Tel laut über seinen Dax-Kunden, den er namentlich nennt.“

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