Merkel bangt um lokale Medien

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei der Feier zum 60-jährigen Jubiläum der Deutschen Journalistenschule in München ihre Sorge um die Zukunft des Qualitätsjournalismus ausgedrückt.

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„Ganz gefährlich“ nannte sie eine Entwicklung, bei der sich Regionalzeitungen eine eigene Berichterstattung nicht mehr leisten könnten und deshalb auf die „permanente Informationsunterstützung“ durch öffentlich-rechtliche Anstalten angewiesen seien.
Marc Felix Serrao („SZ“) beobachtete, wie die Kanzlerin mehrfach ihre eigene Unsicherheit angesichts der Entwicklungen eingestand: Die Konkurrenz durch neue Medien ­– Merkel nannte Blogger und Leserreporter – sei groß, und man wisse nicht genau, ob man selbst schon veraltet sei, wenn man auf dem Alten beharre.
 Ihr grundsätzlicher Appell richtete sich jedenfalls an alle professionellen Journalisten: „Strengen Sie sich an!“

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