„Darmstädter Echo“: Verleger Bach tot

Horst Bach, der Verleger und Gesellschafter des Medienhauses Südhessen ("Darmstädter Echo"), ist tot. Er verstarb am vergangenen Freitag nach einem Herzinfarkt, wie das Unternehmen am Montagabend mitteilte. Der Medien-Macher wurde 65 Jahre alt. In den neunziger Jahren sorgte Bach mit seinem Bruder Hans-Peter für die Umstrukturierung des Zeitungsverlages zur Unternehmensgruppe Medienhaus Südhessen. Horst Bach hinterlässt seine Frau Beate, zwei Kinder sowie zwei Enkel.

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Horst Bach war 1984 gemeinsam mit seinem Vater Max Geschäftsführer des Verlagshauses geworden. Ab 1990 führten er und sein Bruder Hans-Peter Bach die Geschäfte. In dieser Zeit trieb er auch die große Umstrukturierung des Zeitungsverlages zur Unternehmensgruppe Medienhaus Südhessen voran. Heute beschäftigt das unternehmen annähernd 2.300 Mitarbeiter. Dazu gehören neben anderen die Firmen Echo Zeitungen GmbH, Echo Druck und Service GmbH, SZV Logistik GmbH und Co. KG sowie Maximail GmbH und Co. KG.
Der Nachruf im „Darmstädter Echo“ würdigt Bach als „Vorbild an menschlicher Wärme“. 1968 war er zum „Echo“ gekommen und blieb dem Verlag bis zum Schluss treu. Bachs Verleger-Maxime: „Verlässlichkeit fordern und Vertrauen geben.“ Den typischen Leiden eines Familienunternehmens sei er mit unerschütterlichem Optimismus begegnet, schreibt Jörg Riebartsch, Chefredakteur der „Echo“-Zeitungen, im Nachruf.

Ende 2007 war Horst Bach aus der Geschäftsführung auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Gemeinsam mit seinem Bruder blieb er aber weiterhin Gesellschafter.

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