Neue Chefin: „taz“ soll linker werden

Die Alte bekommt von der Neuen erst mal Saures: In einem "Spiegel"-Interview kritisiert die neue "taz"-Chefredakteurin, Ines Pohl, erst einmal indirekt ihre Vorgängerin Bascha Mika. Pohl sagt: "Die ‚taz’ muss aufpassen, nichts zu verschlafen, und muss deutliche Positionen einnehmen. Sie muss dezidierter, frecher, mutiger sein und sich auf ihre Kerntugenden besinnen. Sie muss wieder die Machtfrage stellen."

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Darüber hinaus findet Pohl, dass die Zeitung wieder weiter links positionieren will. Für ihren neuen Job wagt sie „den Sprung raus aus der gutbezahlten Mainstream-Hängematte“.

Eine kleine Spitze für Mika schießt die 42-Jährige dann noch hinterher: “Mein erster Platz wird deshalb auch am Schreibtisch in der Redaktion sein und nicht auf Podiumsdiskussionen quer durch die Republik.“

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