„Repubblica“-Besitzer will Berlusconi verklagen

Der "Repubblica"-Mutterkonzern L´Espresso will Italiens Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi verklagen. Der hatte italienische Unternehmer aufgefordert, keine Anzeigen mehr in "La Repubblica" zu schalten. Hintergrund sind die jüngsten Skandale um Berlusconis Privatleben, die größtenteils von der linksliberalen "Repubblica" enthüllt worden sind.

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Berlusconi hatte der Zeitung daraufhin staatsgefährdende Machenschaften vorgeworfen und zu einem Anzeigenboykott aufgerufen. L´Espresso ließ mittlerweile mitteilen, die Anwälte des Konzerns seien bereits eingeschaltet – woraufhin die Aktie des Konzerns an der Mailänder Börse um knapp neun Prozent zulegte. Berlusconi reagierte gelassen: „Sie haben keine Angst sich lächerlich zu machen“, sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur Ansa.

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