Repressalien gegen Journalisten im Iran

Laut "Reporter ohne Grenzen" sind seit Beginn der Proteste nach der umstrittenen Wahl 23 einheimische Journalisten im Iran festgenommen worden. Am Wochenende wurde auch der Korrespondent der BBC ausgewiesen.

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Unter den Verhafteten sei der Leiter des iranischen Journalistenverbands, Ali Masrui, berichtete die internationale Organsiation „Reporters sans frontieres“ am Sonntag in Paris. Die Gruppe legte eine Liste mit den Namen der 23 Festgenommenen vor.  
Der Korrespondent des britischen Nachrichtensenders BBC in Teheran muss auf Anweisung Irans das Land verlassen. Er habe nicht wahrheitsgemäß berichtet und die Demonstranten aufgehetzt. Gemäss der staatsnahen Nachrichtenagentur Mehr drohte der Kulturminister den britischen Medien mit „ernsten Konsequenzen“, sollten sie sich „weiterhin in die internen Angelegenheiten Irans einmischen“.

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